Donnerstag, 22. November 2018

Einfach mal die Fresse halten....


Vom 30. November bis 03. Dezember heißt es Bundesweit erst mal wieder „FRESSE HALTEN!“.
Stimmungsboykott in den ersten 45 Minuten der jeweiligen Spiele. Der richtige weg, denn immerhin werden bald neue TV Verträge ausgehandelt. Zugegeben alles was jetzt erarbeitet wird, gilt eh erst ab 2021/2022. Und bis dahin kann noch viel Scheiße die Elbe runterrutschen, aber es wird Zeit das sich was tut.
Ein erstes positives Signal wurde bereits von der DFL gesendet. Immerhin scheinen Montagsspiele in der Bundesliga kein Thema mehr zu sein… Aber ganz ehrlich: Das geht nicht weit genug. Fehlen noch die unmöglichen Spiele in der Woche in Liga 2 bis 4.

Wie bewerten wir das Ganze? Es ist wieder mal ein kleiner happen, der den Fans hingeworfen wird damit diese sich doch zufriedengeben können und minimalen Erfolg zu vermelden haben. An sich ist absehbar gewesen, dass auf Grund der vielfältigen Proteste Montagsspiele nicht tragbar bleiben. Daran hat kein Fernsehsender Spaß. Und auch kein Zuschauer.

Wir veröffentlichen jetzt mal den bundesweiten Aufruf und bitten euch aber gleichwohl, macht euch ein eigenes Bild ob es reicht…
Für uns ist das Ganze leider wieder eine Alibiprotestaktion. Einfach mal zeigen das man da ist, so kann sich niemand beschweren, „wir“ können etwas Druck aufbauen… und wenn am Ende wieder nur warme Worte und keine Taten folgen klein beigeben und so tun als wäre es das Maximum. Also alles wie immer…

Wer lesen will, dass es noch Spieler gibt die ähnlich ticken: der klicke HIER

 

 

Bundesweite Proteste vom 30.11. bis 03.12.

Die jüngsten Veröffentlichungen zu Super-League-Plänen und anderen geheimen Deals in den Hinterzimmern der Manager sollten auch den letzten Zweiflern vor Augen geführt haben: Die heutige Fußballwelt hat mit Werten wie Fairness und Solidarität rein gar nichts mehr zu tun.
Finanzstarke Klubs umgehen im großen Stil Regelungen und werden bei ihren Bestrebungen nach immer mehr Profit ungeniert von führenden Funktionären hofiert und sogar noch vor Sanktionen geschützt. Die Schere zwischen arm und reich geht dabei immer weiter auseinander. Verlierer dieser Entwicklung sind neben den tiefer spielenden Vereinen der sportliche Wettbewerb im Gesamten und insbesondere wir Fans.

Es zählen vor allem Rendite und die Generierung von noch mehr Geld. DFB und DFL demonstrieren dies seit längerem, zuletzt unter anderem durch Anstoßzeiten fürs TV, die fundamental entgegen den Belangen von uns Stadiongängern stehen. In allen oberen Ligen finden nun Spiele am Montagabend statt, seit letzter Saison sogar in der ersten Bundesliga. Diese Entwicklung darf von uns Fans nicht hingenommen werden, denn nur wir können mit geschlossenem und starken Protest diesem Trend entgegenwirken! Im Sinne eines Fußballs für die Fans und nicht eines des finanziellen Profits.
Die Vorbereitungen für die nächste Ausschreibung der TV-Rechte sind in vollem Gange. Unsere Forderung an die Vertreter der Vereine in der DFL ist klar: Schafft die Montagsspiele und die Anstoßzeiten unter der Woche ab!

Wie die Anstoßzeiten in den kommenden Spielzeiten gestaltet werden, liegt auch in unserer Hand. Als Fans und Mitglieder haben wir ein Recht darauf zu erfahren, wie unsere Vereinsvertreter auf DFL-Sitzungen entscheiden. Nur mit umfangreicher Transparenz kann Abstimmungen und dubiosen Deals in Hinterzimmern entgegengewirkt werden.

Am 13.Spieltag hat die DFL erneut ein Erstligaspiel auf den Montagabend gelegt, zudem findet in der 3. Liga unter der Regie des DFB, wie fast jeden Montag, eine Partie statt. Am Wochenende rund um diesen Spieltag wird es daher zu bundesweiten Protesten in den Fankurven kommen:

Wir werden die komplette erste Halbzeit auf organisierten Support verzichten.

Ein wirksamer Protest kann nur gemeinsam funktionieren. Selbstverständlich fällt es niemandem leicht, die eigene Mannschaft in dieser Zeit nicht zu unterstützen. Allerdings besteht die riesige Chance auf entscheidende Veränderungen, die den Fußball endlich wieder in eine positive Richtung lenken würden. Aus Kreisen der Vereine ist zu hören, dass die Abschaffung der Montagsspiele und englischen Wochen als durchaus realistisch eingeschätzt wird. Selbst das Montagsspiel der zweiten Liga steht zugunsten eines Alternativtermins am Samstagabend zur Diskussion. Also lasst uns aktiv werden und unseren Forderungen Nachdruck verleihen. Wir holen uns unser Spiel zurück!“

 

Freitag, 2. November 2018

Was stimmt eigentlich bei der Hertha nicht?

Die "was stimmt eigentlich bei XXXX nicht...." scheint eine Serie zu sein die hier echt Zukunft haben muss.

Fassen wir die Ereignisse mal kurz zusammen:

In Dortmund feiert die Ultragruppe "Hauptstadtmafia Berlin" Geburtstag. Unbekannterweise, allet jute von uns!. Dies wird mit einem Banner (ne richtige Zaunfahne war das nicht) und ein paar Geburtstagskerzen (Bengalos, Blinker) und etwas Rauch garniert. Ob dabei tatsächlich Straftaten begangen wurden ins unklar, denn legale Pyrotechnik im Stadion ist eigentlich nur eine Ordnungswidrigkeit... Dazu ist ein Stadion Privatgelände und da hätte an sich erst mal der Ordnungsdienst einschreiten müssen (das wäre dann ein richtiges "Fest" gewesen).
Im Anschluss stürmt die Dortmunder Polizei den Bereich vor dem Herthablock (was stimmt eigentlich mit euch nicht?) und versucht zur: ACHTUNG!!! Gefahrenprävention - die entsprechende Fahne zu beschlagnahmen.
Soweit, so dämlich. Ich denke dem Einsatzleiter ist das Resultat vorher klar gewesen, aber für alle die hier vielleicht nicht so oft den Arsch im Stadion haben:
Klaust du einer Gruppe von Fans (egal ob Ultra, normalo, Kutte, was weiß ich..) die Fahne, wehrt sich diese Gruppe. So auch in Berlin. Wobei, dass zu beginn noch aussah wie lustiges Tauziehen. Bis die Polizei beschissen hat und Pfefferspray in einen vollbesetzten Block gejagt hat.
Schlechte Verlierer seid ihr! Nun begann die Szene aus Berlin sich halbherzig zu wehren. Ganz ehrlich wir haben viele Videos studiert und ausser ein paar fliegenden Gegenständen und hier und da mal ein wenig Schubserei können wir keine mega Gewalteskalation erkennen. Man sieht eigentlich nur wie die Cops, den Berlinfans - welche der Polizei den Rücken zuwenden - mit dem Mehrzweckstock in den Rücken kloppen....
Nun seis drum... Es hat kurz gerappelt (aber nur ganz wenig), die Polizei zog von dannen und draußen ging das Spiel weiter.


Nun geht der Verein Hertha BSC Berlin hin und zieht - als völlig "logische" - Konsequenz die populistische Reißleine und verbietet Fahnen im Stadion. Und weil sich ganz Fußballdeutschland an diesem Massaker in Dortmund beteiligt hat selbstverständlich auch für Gästefans....
Und auch hier kann man sagen: Herr Preetz sie haben NICHTS verstanden.
Was wird jetzt passieren? Beobachtet man Vereine mit restriktiven Einlassregelungen für Fanutensilien wird man was feststellen?  RICHTIG! Es brennt dort deutlich öfter im Gästeblock als bei Vereinen wo man sich austoben darf...
Gleichzeitig wird man damit das ohnehin schon stark strapazierte Verhältnis zur eigenen Fanszene nicht unbedingt verbessern...


Also lieber Berliner: Hirn einschalten und noch mal von vorne anfangen!

Dienstag, 9. Oktober 2018

Was stimmt eigentlich in Freiburg nicht?

An sich ist Freiburg ja der Sympatikus unter den Bundesligisten, zumindest für den gewöhnlichen Fußballkonsumenten. Kaum Ausschreitungen, alles ist toll, freundlich, bunt, friedlich und der kleine Club setzt sich seit Jahrzehnten erfolgreich gegen die finanzstarken Eliten in der entsprechenden Nische durch. Jetzt baut man noch ein umweltfreundliches Stadion. Alles passt ins Bild in dieser Studentenstadt.

Alles? Nö.
Der Gästeblock ist seitdem es dieses Stadion gibt bereits der Schandfleck der gesamten Region. Klar man konnte sich mit dem beschissenen Block, der bescheidenen Akustik, der zum Teil nicht gerade idealen Sicht arrangieren. Passt schon, Freiburg verzeiht man das. Geld ist rar im Breisgau und so wird alles besser wenn das neue Stadion kommt.

Warum also diese Zeilen?
Ganz einfach… Es gibt Dinge die im argen liegen und nichts mit den baulichen Gegebenheiten zu tun haben. Und die in diese an sich schöne und freundliche Stadt nicht passen.

In Freiburg gibt es Ordnungsbehörden die stark daran interessiert sich alles an Sympathien zu zerstören, was sich dieser Verein immer wieder Deutschlandweit aufzubauen.
Sind es Ordnungsgelder für Vorsänger, völlig an den Haaren herbeigezogene Betretungsverbote für die Stadt, willkürliche Übergriffe der Polizei. Dieses kleine "Kaff"* kurz vor Frankreich sammelt bei Auswärtsfahrern wenig Punkte. Diese massive Polizeipräsenz, bei nahezu allen Spielen, ist sowieso nicht wirklich nachvollziehbar. Immerhin gibt es so gut wie gar keine Rivalitäten. Und wenn HSV, Leverkusen, Rostock, Barfuß Bethlehem oder sonst wer kommt gibt es erst recht keinen Grund für die absurden Vorgänge der letzten Jahre.

Eines vorweg: Wir können die Vorgänge vom Auswärtsspiel der Leverkusener  NICHT einordnen. Keiner von uns war dabei, oder kennt wen der dabei war. Aber aus eigenen Erfahrungen wirken die Vorwürfe die der örtlichen Polizei / bzw. dem Ordnungsamt gemacht werden sehr glaubwürdig. Zu schnell wurde aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Und auch das die Freiburger Polizei aus einem einfachen Grüßen von Freunden einen Hitlergruß macht wirkt nicht unrealistisch (sollte dies aber der Wahrheit entsprechen und es wurde ein Hitlergruß gezeigt, ist die Reaktion der Polizei richtig und nachvollziehbar!). Das für (aktuell) willkürliche Betretungsverbote auch noch Bearbeitungsgebühren ausgesprochen werden ist noch absurder.... Am Ende bleibt allerdings die Erkenntnis, dass Leverkusen sich bereits zum wiederholten Male eine beschissene Behandlung in Freiburg antun durfte und sich so in eine Reihe mit den Hamburger Vorsängern und diversen anderen einreihen durfte.

Der SC Freiburg sollte, sofern er weiter am positiven Image interessiert ist, dringend auf die Stadt und Entscheidungsträger in dieser einwirken um dieser wirklich schönen Stadt endlich wieder den Ruf zu verpassen den sie verdient hat. Auch bei auswärtsfahrenden Fußballfans…
Denn so wie es aktuell aussieht läuft dort in der noch halbwegs heilen Welt einiges schief.


* nicht böse gemeint ;-)

Montag, 1. Oktober 2018

Hat "Ihr werdet von uns hören...." etwas gebracht?

Wir haben vorab ja bereits etwas zynische, vielleicht auch pessimistische Worte, in die große weite Welt hinausgelassen. Daher beurteilen wir ohne viel Abstand einmal die Protestaktionen in den deutschen Stadien. Zugegeben etwas populistisch (wird uns ja gerne vorgeworfen ;-)), ohne auf eine Reaktion von Seiten der Verbände zu warten, aber so sind wir halt.
War das Zeichen ausdrucksstark? Ja es war deutlich zu hören, dass nix zu hören war. Es wurde viele kreative und teilweise sehr zynische Spruchbänder gezeigt. Es wurde wieder gezeigt, dass ein Großteil der Stadionbesucher Verständnis für die Sache haben.
Das ist gut. Das die Bremer-Hippster-Vegan-Intoleranz-Ultras ihre eigene Suppe gekocht haben (liebe Berliner: Extrawurst würden die niemals konsumieren :-D ) stört da auch wenig.
Es wurde Einigkeit demonstriert, das ist ganz dufte. Aber letztendlich wird auch das wenig Eindruck gemacht haben. 20 Minuten Stimmungsverzicht tun nicht weh genug. Aktionsspieltage mit Geisterspielstimmung würden weh tun.
Es war sicher ein starkes Zeichen, aber letztendlich werden wieder halbherzige Gesprächsangebote kommen und keine wirklichen Taten folgen.

Mit 50.000 Frauen und Männern vor der DFB Zentrale demonstrieren, oder einfach mal ein Länderspiel für den Protest nutzen, das wäre doch mal eine neue Idee ;-)


PS: Danke an die Protestanten im Doppelpass. Wird wenig bringen, war aber erneut ein Schmutzfleck auf dem geleckten Bild Fernsehdeutschlands.

Donnerstag, 13. September 2018

"Mal watt Gutes tun" wird (offiziell) eingestellt // Anfragen bzgl. Chemnitz / Köthen / Pegidascheiße

Wie euch vllt aufgefallen ist, wird hier relativ wenig Werbung geschaltet. Dies hat mit unserer "Aktion" bzgl. des spendens von Werbeinnahmen zu tun. Auch Amazon ist wenig begeistert. So stellen wir den Aufruf ein und werden nicht mehr dafür werben, dass alle Werbeeinnahmen gespendet werden.
Dennoch: Werden wir regelmäßig Geld für gute Zwecke opfern und weiterhin den Tierschutz aktiv unterstützen.
Gerne würden wir euch vertrauenswürdige Projekte vorstellen. Wendet euch bitte einfach per Kommentar oder E-Mail an uns und wir werden uns das Ganze ansehen und dann evtl. veröffentlichen. Sicher sind vierstellige Besucherzahlen im Monat nicht die riesige Werbeplattform für derartige Projekte, dennoch ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein der vllt doch etwas bewirkt.



Es sind Anfragen von Seiten der Presse gekommen ob wir Stellung zu den Vorfällen beziehen wollen:
NEIN! Wollen wir nicht, das ist genau DAS was unsere Gruppe nicht unterstützt. Niemand von uns war dort, niemand von uns wollte dort hin und niemand von uns sieht das auch nur ansatzweise als Unterstützens wert an.
Pegida finden wir alle ziemlich scheiße, Feine Sahne Kackpüree übrigens auch.
Also lasst uns mit eurem Extremismuskack einfach in Ruhe und gut ist.
Uns geht es um den Sport, insbesondere Fußball. Um Politik sollen sich doch bitte andere kümmern!

Donnerstag, 23. August 2018

"DFB, DFL Ihr werden von uns hören!" - Neues Jahr, selber Murks....

Erinnert Ihr euch an unseren Beitrag bzgl. des Dialogs mit dem Verband und die, nennen wir es mal, leicht pessimistische Haltung?
Ich glaube damit lagen wir dann doch nicht so weit daneben. Es wurde wie immer viel gelabert und es nichts bei rumgekommen. Der DFB / die DFL lächelt einfach drüber hinweg und sitzt den Murks einfach aus. Resultate? Gibbet nicht. Statt  dessen gibt es mit Montagsspielen in Liga III einen weiteren Schlag ins Kontor der Stadionbesucher.

Es war zu erwarten, dass der Verband sich letztendlich mal wieder nicht an absprachen hält, bzw. einfach die wirklich extrem schwammigen Ergebnisse einfach ignoriert.
Hier verstehe ich aber auch die Fans nicht, hier wird jetzt wieder ein wenig Druck inszeniert und letztendlich zum Tagesgeschäft übergegangen. Dauerhafter und schmerzhafter Widerstand wird wieder nicht erfolgen.
Was bringen 12:12 Stille? NIX! Entweder man muss konsequent ein paar Spiele weg bleiben und die Stadien in toten Stille hüllen oder man muss dermaßen auf den Putz hauen und evtl. sogar Spielunterbrechungen (wie z.B. bei Bayern im DFB Pokal) provozieren. Das geht auch ohne Gewalt. Wasserbälle tun schließlich nicht weh....


Letztendlich muss was passieren und da müssen beide Seiten sich am Resultat messen können. Die Verbände müssten ernsthafte, nachvollziehbare Ergebnisse liefern. Und die Fanszenen müssten endlich mal zeigen das sie ernstzunehmende "Gegner" sind und nicht direkt klein beigeben.
Das Lifestyleprodukt Fußball muss großen Schaden nehmen um Resultate zu erzielen und das geht am besten durch totenstille oder Schönheitsflecken im Ultra HD Hyper Fernsehprodukt....



Einen ganz passenden Kommentar dazu findet Ihr übrigens hier:


https://www.sueddeutsche.de/sport/fans-dfb-dialog-1.4100301

Mittwoch, 25. Juli 2018

"Mal watt Gutes tun" läuft weiter

Das "Sommerlochprogramm" läuft weiter. Wir sammeln wie bereits in der Sommerpause weiter und werden alles was noch  über den Amazonlink / Gearbestlink (bitte nutzt sie weiter) oder in Form von Werbeeinnahmen gesammelt wird weiter an Tierheime oder andere Einrichtungen spenden.


Neben Tierheimen wurde ein Teil der Summe (50 Euro) für den über viele Kanäle mittlerweile bekannten "Falkner der Herzen" gespendet. Auch hier keine Publicity für uns... Geld in die Spendenkiste und feddich! Warum wurde das getan? Der Falkner begeistert bei diversen Festivals sein Publikum mit Therapievögeln die er dafür nutzt um schwerkranken und behinderten Menschen gutes zu tun. Darüber hinaus wird von ihm ein Kinderhospiz unterstützt und alle Einnahmen aus den Spendenboxen werden an mehrere Einrichtungen für Kinder weitergeleitet -> mehr dazu auf seiner Facebook oder Internetseite.


Sicher reden wir hier nicht über Unsummen an Geld die zusammenkommen, aber der stete Tropfen höhlt den Stein und so kann man doch noch was gutes tun. Ihr habt keine zusätzlichen Kosten beim Onlineshoppen oder surfen, spendet kein Bargeld und dennoch passiert was. Dazu kommen noch Mittel welche von unserem Haufen zur Verfügung gestellt werden.


Ganz wichtig: Wir animieren euch NICHT wahllos auf Werbung zu klicken, das würde nur das Gegenteil bewirken. Wenn was für euch dabei ist, klickt drauf. Aber nicht einfach nur um uns ein paar Cent zu generieren, das wäre es nicht wert.

Montag, 23. Juli 2018

Ticketvermittlung

In der Vergangenheit haben wir durchaus mal beim Organisieren von Eintrittskarten geholfen. Da die Anfragen für die Heimspiele der Magdeburger bereits völlig aus dem Ruder laufen:

Es wird von unserer Seite keine Hilfe beim Ticketkauf mehr geben!

Wer zur BW02 gehört, kennt die Wege an Karten zu kommen. Bei uns gilt, was möglich zu machen ist wird möglich gemacht.
Für den Freundeskreis und Freunde von Freunden geht aktuell nichts mehr. Wir haben auch nicht vor das zu ändern!

Sonntag, 17. Juni 2018

Zum Thema WM...

.. es wurde öfter mal gefragt. Keiner von uns ist vor Ort. Gründe gibt es dafür viele, aber im allgemeinen besteht  wenig Interesse an diesen Korruptionsfestival teilzunehmen.
Das sollte reichen.

Montag, 7. Mai 2018

Zwischenstand "mal watt gutes tun"

Die von uns geplante  Spendenaktion verläuft leider nicht so wie das erwartet wurde. Dies hat zum einen damit zu tun, dass YouTube die Werbefunktion auf dem verwendeten Kanal deaktiviert hat und zum anderen damit, dass bei Amazon für uns aktuell nur begrenzt Werbekosten ausgezahlt werden. Woran das liegt können wir noch nicht sagen, aber wir arbeiten an der Klärung. Zusammen gekommen ist ein Betrag der um die 80 Euro liegt.
Wir werden mindestens 200 Euro in der Sommerpause übergeben. Alles was noch  über den Amazonlink / Gearbestlink (bitte nutzt sie weiter) oder in Form von Werbeeinnahmen gesammelt wird, kommt noch oben drauf.




Ein erster Teilbetrag (ca. 50 Euro) wurde bereits (in Form von Hunde- und Katzenfutterspenden) an ein Tierheim in NRW übergeben. Das Tierheim bittet ausdrücklich darum hier NICHT genannt zu werden. Wir respektieren diesen Wunsch, werden die Unterstützung für dieses auch NICHT einstellen.




Wir wurden gefragt warum wir nicht für Tiervermittlungen im Ausland spenden:
Dies machen wir nicht, da relativ oft die Praktiken dieser "Organistationen" sehr unübersichtlich sind. Wir möchten keine Beihilfe zur Tierquälerei leisten und geben erst dann Geld oder Sachmittel - wenn wir uns zu 100% sicher sind, dass diese dort landen wo sie hingehören. Leider ist dies bei einigen "Schutzorganisation" aus Süd / Südosteuropa nicht der Fall, da dort z.B. "Straßenhunde" extra gezüchtet und gequält werden um diese für viel Geld nach Mitteleuropa zu vermitteln.


Da dies nicht die letzte Aktion dieser Art war, nehmen wir natürlich jederzeit Empfehlungen entgegen wer noch Unterstützung benötigen könnte. Auch wenn diese vielleicht nur klein ausfällt, so machen wir doch was wir können.



Montag, 26. März 2018

Was erlauben Rummenigge?


Dass die Debatte um 50+1, mindestens emotional aufgeladen ist, wenn nicht sogar eine Art Glaubenskrieg darstellt war vorher klar. Das auf einmal mit doch deutlicher Mehrheit dafür gestimmt wird, war auch nicht wirklich zu erwarten. Das bei Beibehaltung der Regel der FC Bayern (der einzige Verein der eigentlich keine Großinvestoren braucht) am lautesten heult war ebenfalls zu erwarten, aber das ein Rummenigge derart primitive Schläge austeilt war nicht zu erwarten.
Aber mal in Reihenfolge, was ist passiert?

  1. Die DFL kündigt an, man müsse noch mal grundsätzlich über 50+1 reden…
  2. Die ohnehin zusammengerückten Fanszenen Deutschlands gehen völlig zu Recht auf die Barrikaden
  3.  Eine 30 Meter lange Rolle mit Unterschriften wird Hr. Rauball übergeben
  4. Es wird über den Verbleib von 50+1 abgestimmt und am Ende steht es 18 : 4 FÜR 50+1
    Eine krachende Niederlage für alle Gegner dieser Regel.

    Nun könnte man noch mal darüber philosophieren wer wie abgestimmt hat und warum, aber das klemmen wir uns mal. Abgesehen von Fürth gab es da ohnehin wenig Überraschungen. Aber was passierte dann?
    Wie zu erwarten brüllen die Bayern als erstes in jedes vorhandene Mikrofon. Federführend für die 50+1 Seite agierte der Vorsitzende eines Hamburger Kackvereines (ganz neutral ausgedrückt) namens Sankt Pauli. Ein Verein der an sich immer den Antikommerziellen Revoluzzer spielt und ich glaube der am „besten“ vermarktete Verein Deutschlands ist… Aber lassen wir das.  Der moralische Zeigefinger Fußballdeutschlands (sexistische Werbung pfui! -> Striploge im Stadion? Voll OKAY! Oder gegen Faschismus auftreten und eine Fanszene tolerieren die tausendfachen Mord feiert und Leuten wegen ihrer Berufswahl aufs Maul haut?) .
    Wir schweifen ab ;-) Kommen wir zurück auf Herrn Rummenigge, dieser stellt sich doch tatsächlich hin und gibt folgendes zum Besten

    „Mit der Frankfurter Abstimmung hat man sich den Ast, an dem die Wettbewerbsfähigkeit hängt, ansägen lassen – und zwar durch einen mäßigen Zweitligisten, das bitte nicht vergessen!“.

    Dieser mäßige Zweitligist hat aber genauso ein Recht dort mitzureden wie, der auch nicht immer erfolgreiche, FC Bayern. Sicher Rekordmeister – Alleinunterhalter in Deutschland, teilweise sogar in Europa. Aber auch ein FC  Bayern würde sich alleine in einer Liga langweilen und ohne zweite Liga (für die Herr Rummenigge noch nie ein gutes Wort übrig hatte) würde auch dem FC Bayern die ein oder andere Talentschmiede fehlen aus der man fleißig abwerben kann, mit dem eigenen Nachwuchs funktioniert es ja doch nicht so gut.
    Und immerhin ist dieser mäßige Zweitligist (den wir hier größtenteils auch kacke finden) vom Livepublikum immer noch beliebter als so mancher Erstligist in der Spanischen Liga. Die so ganz nebenbei bemerkt ja immer als vermarktungsparadies rausgeholt wird (und sowas von ungerecht ist und relativ wettbewerbsfrei stattfindet).      

    Auch ein Bayer sollte letztendlich erkennen dass er rein demokratisch einen vor den Bug bekommen hat und letztendlich müssen auch die Bayern hin und wieder mal Niederlagen einstecken können ohne wie Kind zu heulen dem man den Lolli geklaut hat. Darüber hinaus sollte Hr. R. vielleicht einfach mal die Fans und Mitglieder des Vereins fragen bei dem er angestellt ist was diese wollen. Ich wette das Ergebnis ist ähnlich ernüchtern für ihn. Und nun zu guter Letzt: Wenn uns doch England, Spanien, Italien und Co. finanziell so abhängen... wieso kommt dann Bayern (ok manchmal auch die schwach gelben aus Doofmund) in der CL immer recht weit und gewinnt diese sogar gelegentlich?

    Denn: Deutschland verfügt über mindestens DREI wunderbar zu vermarktende Ligen, für die uns das Ausland beneidet. Volle Stadien, relativ spannenden Wettbewerb (man beachte aktuell Liga II) und genau das ist es was diesen Sport ausmacht, nicht das Milliardengescheffel was sich KHR und Co wünschen.
Thorsten
Zugegeben nicht ganz neutral ;-)

Freitag, 16. März 2018

Ey Ultras aller Städte: HÖRT AUF ZU HEULEN!


Geht es euch nicht auch gepflegt auf die Eier? Zu jedem von Seiten des Verbandes oder der Polizei abgelassenen Pfurz gibt es eine seitenlange Stellungnahme – die eigentlich nur die interessieren kann die auch dabei waren – und es wird fleißig mit dem Finger auf die böse böse Unterdrückerseite gezeigt.
Es nervt! Eine Bewegung die es sich selbst auf die Fahnen geschrieben hat Freiräume zu erkämpfen und Grenzen zu überschreiten macht sich unglaubwürdig wenn sie ständig rumjammert.
Wer Ordnerketten durchbricht muss sich nicht wundern wenn es, als Dank dafür, einen auf die Nase gibt. Gleichzeitig wird aber propagiert, dass eine gewisse Wehrhaftigkeit gegen Staatsgewalt (wozu ja meistens auch der private Ordnungsdienst gezählt wird) von Nöten ist.
Wer sich gegen etwas auflehnt, dass der aktuellen Norm entspricht (und gegen Gesetze verstößt) muss mit Gegenwind rechnen. Und das die Cops und die Verbände nicht mit Wattebauschen werfen ist wohl logisch. Wenn euer Haufen angegriffen wird, wehrt ihr euch mit „ey lass das!“ (ok bei den neuen HipsterinRöhrenJeansUltras könnte das passieren) oder haut ihr den gegenüber einfach auf die Fresse um eure Fahne zu verteidigen?
Diese Jammerkultur passt nicht, auf der einen Seite dem DFB den Krieg erklären und dann heulen weil der eben provozierte Herrscher anfängt zu beißen?
Versteht uns nicht falsch, wir wollen nicht dass alles stumm hingenommen wird, ganz im Gegenteil! Wir wollen Zähne zeigen! Wir wollen, dass ein System zu wackeln beginnt und es endlich wieder etwas freiere Kurven gibt und der Sport Fußball als das erhalten wird was er eigentlich seien sollte.
ABER es kann nicht sein das nach jeder Regelübertretung rumgeheult wird. Es ist richtig, dass der Staat Recht und Gesetz einhalten muss. Wird die Polizei angegriffen MUSS sie sich zur Wehr setzen! Genauso sollte der Verband darauf achten, dass durch die Vereine, die aufgestellten Regeln eingehalten werden, weil diese sonst als völliges absurdum geführt werden.

Auf der anderen Seite muss öffentlich gemacht werden, wenn die Gegenseite ihre Befugnisse überschreitet. Aber dann muss darüber ehrlich und relativ neutral berichtet werden. Wie oft lesen wir Stellungnahmen von völlig ungerechtfertigten Übergriffen von Seiten der Polizei, und hinterher erfahren wir, dass zuvor ein Angriff auf eben diese erfolgte. Das ist sinnbefreit und kontraproduktiv! Darüber hinaus liegt das Problem in großen Polizeieinsätzen darin, dass die Ursache meistens (nicht immer) durch das Verhalten der entsprechenden Szenen vorher begründet wurde.

Beispiel: Niemand von uns hat gejammert als die Blauen uns in Halle gekesselt haben und ein Riesenpolizeiapparat uns jegliche Bewegungsfreiheit einschränkte, immerhin gab es sehr sehr oft teils heftige Auseinandersetzungen mit den Rot-Weißen.

Auch die Schalker, die gerne über die (ziemlich schwachsinnigen) Anreisebeschränkungen bei den verhassten Schwarz-Gelben heulen vergessen gerne, dass man sich bei jeder Gelegenheit auf die Fresse haut. Klar könnte man jetzt differenzieren und sagen „es machen ja nur wenige mit“. Ist auch so. Aber die „normalen“ Fans halten sich in der Regel an die Angaben der Polizei, während die am lautesten schreienden immer die sind, welche es auch tatsächlich einschränken sollte – bzw. die vielleicht ja wirklich eine Gefahr darstellen.

Unser Lieblingsbeispiel aus der jüngeren Vergangenheit: Die unangemeldete Demo von Teilen der St.Paulifans. Niemand meldet an und die Cops lassen sie trotzdem ziehen. Die Route wird von der Polizei vorgegeben (welche Gründe die für die Route haben spielt ja keine Rolle), man willigt ein und läuft los. Dann versucht man auszubrechen und von der Route abzuweichen und beschwert sich im Anschluss darüber das die Bullen gewaltsam reagiert haben? NACHDEM! Sie mit Gegenständen beworfen wurden und körperlich angegangen wurden? (Haben Videos von der gesamten Demo vorlegen – also redet euch nicht raus ;-) ). Ich finde es ok seine Meinung auf die Straße zu bringen, es ist auch – wenn alle Bescheid wissen – nachvollziehbar das man vllt versucht auszubrechen, aber dann muss man auch damit rechnen voll auf die Glocke zu bekommen  und sollte anschließend nicht von Repression faseln, denn rein rechtlich hätte man die Demo gar nicht erst loslatschen lassen müssen.

Oder: Erst zeigt man beleidigende Spruchbänder, die teilweise strafrechtlich relevant sind, im nächsten Moment wundert man sich warum der Verein kontrollieren will was in SEINEM Stadion gezeigt wird... Ihr lasst doch auch niemand Beleidigungen gegen euch in eurem Wohnzimmer aufhängen.

In unseren Augen ist dieses ewig rumgejammere auch ein Zeichen von Schwäche. Wir machen uns selbst schlecht wenn wir uns hinstellen und auf die böse Repressionen zeigen. Ja, es ist gerade als Auswärtsfahrer nicht immer lustig. Aber sind wir mal ganz ehrlich, 90% der Fahrten verlaufen völlig entspannt wenn man sich an entsprechende Spielregeln hält. Hat man Bock Material zu ziehen muss man mit den Konsequenzen rechnen und nicht hinterher über ein Stadionverbot jammern, denn das gab es dann zurecht. Darüber hinaus betrachten wir es zumindest als Kompliment, wenn man es für wert erachtet uns zu bekämpfen. Schließlich erkennt man wahre Größe immer an der Anzahl seiner Feinde und nicht an der Lautstärke seines geflennes.

 

+++50plus1bleibt +++

Wir kopieren einfach mal die Stellungnahme von www.50plus1bleibt.de - wir haben dieser wenig, bis gar nichts, hinzuzufügen!


Das Präsidium der DFL hat die 50+1-Regel grundsätzlich zur Diskussion gestellt.

Wir, Fanclubs, Fangruppen und Verbände aus ganz Deutschland, beziehen dazu klar Stellung:

Der Fußball bringt jede Woche hunderttausende unterschiedliche Menschen zusammen. Er gehört keinen Einzelpersonen, Unternehmen oder Investoren. Er gehört uns allen und darf nicht noch mehr zum Spielball einiger Weniger werden.
Der Wegfall oder eine zur Diskussion stehende weitere Lockerung der 50+1-Regel würde den Fußball grundlegend verändern. Der Wettbewerbsdruck würde sich für alle Clubs unweigerlich erhöhen. Die Finanzkraft mancher Eigentümer wäre plötzlich wichtiger als die solide und erfolgreiche Arbeit Anderer.
Am Ende geht es um noch mehr Geld, das an die immergleichen Profiteure durchgereicht wird. Für uns Fans wird der Fußball dadurch nicht besser und seine gesellschaftliche Verantwortung dadurch nicht gestärkt. Im Gegenteil.
Viel wird über die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga diskutiert. Doch möchten wir uns wirklich an wahnsinnigen Summen in Paris und einem verrückt gewordenen Markt in England orientieren?
Anstatt eine Grundsatzdebatte darüber zu starten, dass sich der Profifußball in vielen Aspekten immer mehr von der Lebensrealität der normalen Leute entfernt, wird die 50+1-Regel grundsätzlich in Frage gestellt.
Doch wir lassen uns 50+1 nicht nehmen.
50+1 bleibt!


Wenn Ihr die Aktion mit eurem Fanclub noch nicht unterzeichnet habt, dann tut es! Aktuell sind es 2122 (Stand: 16.03.2018 07:52) die mit zeichnen.... Da geht noch mehr ;-)


Quelle:
https://50plus1bleibt.de/

Montag, 26. Februar 2018

Der bochumer Weg.. oder ein wenig mehr Oldschool gefälligst?


Der Bochumer Weg… Als Duisburger fällt es einem meistens recht schwer positive Worte für den Reviernachbarn zu finden, dennoch muss ich diese jetzt mal loswerden. Als Gast des Spieles gegen die Nürnberger durfte man etwas erleben, dass ich zumindest viele Jahre nicht mehr erleben durfte. Die Stimmung im Ruhrstadion erinnert wieder stark an meine Fußballanfangszeit Ende der 90er.

Aber mal kurz auf Anfang. In Bochum hängt der Haussegen mächtig schief, schuld daran ist nicht nur die sportliche Situation, die für den selbsternannten Aufstiegskandidaten VfL Bochum – ehrlich gesagt ziemlich beschissen ist – sondern viel mehr die Querelen im Umfeld. Der Verein beschloss auf einer Mitgliederversammlung eine Satzungsänderung, welche es ermöglicht Teile des Vereins zu verkaufen um Kohle zu generieren. Fände ich jetzt höflich ausgedrückt auch eher scheiße. Große Teile der aktiven Fanszene befinden sich seit dem im Streik und haben die Ostkurve verlassen. Das war bei unserem Gastspiel in Bochum schon echt gruselig. Aber nachvollziehbar.


Dennoch hat sich in meinen Augen daraus etwas Positives entwickelt. Ich bin kein Freund vom Dauersingsang der sich in vielen Stadien breit gemacht hat und auch in Bochum dazu geführt hat das lautere Fangesänge schnell unterdrückt wurden weil es gerade nicht im Sinne der Vorsänger der Ultras war. Das hat mich in Bochum schon viele Jahre angekotzt, wenn man einfach mal so zu Besuch war.

Nun ist folgendes passiert: Die Kurve selber hat nach dem absägen des eher unbeliebten Christian H. (ehemals Sportvorstand und beinahe Vernichter von Borussia MG) beschlossen, dass sie wieder Vollgas geben will. Dadurch entwickelte sich eine Stimmung welche von Spontanität geprägt ist, welche chaotisch und doch zugleich ordentlich ist. Genau das fehlte mir in so vielen Stadien, einfach dieses freischnauze rausbrüllen. Große Teile (des zugegeben ziemlich leeren) Stadions stimmten mit ein und sorgten für ordentlich Dampf in der Schüssel. Auch wenn es Teile des Spieles über sehr ruhig war, so waren doch die Anfeuerungsrufe deutlich lauter als unter der angezogenen Handbremse der Ultras, die noch ihr allez allez zu Ende singen mussten und damit verhindert haben das laute V-F-L Rufe auch auf andere Bereiche übergreifen konnten. Ich würde mir wünschen, dass man so etwas auch in anderen Stadien hinbekommt. Endlich wieder mehr spontane Anfeuerung und weniger lahme, einschläfernde und viel zu leise Lieder! Mehr Rock'n'Roll und Spontanität!

Es war ein bisschen wie früher, nur mit mehr Werbung, aber es war schön!

Mattes
Sek.Du.

PS: Bochum, euren Verein finde ich dennoch immer noch kacke!

Donnerstag, 22. Februar 2018

Die 50+1 Regel oder Krieg dem DFB Teil II...


Wir können uns den Schlussfolgerungen von ProFans in Sachen 50+1 nur anschließen. Wer vor kurzem erst eine Kriegserklärung aus sehr weiten Teilen der Fanszene bekommen hat, sich dann gesprächsbereit äußert und direkt das Messer in den Rücken des Patienten Fußball haut – der hat wahrlich gar nichts verstanden. Nicht nur ein bisschen nicht verstanden sondern gar nicht verstanden. Fußball ist Volkssport, Vereine haben trotz der wirtschaftlichen Aspekte immer noch eine soziale Funktion, schaffen hohe Identifikation und bringen Menschen zusammen die sonst nie zusammen kommen würden, damit handelt man nicht. Das verkauft man nicht, das verramscht man nicht.
Wir sind gespannt auf die Reaktion die folgt, wenn die 50+1 Regel wirklich angetastet wird. Ich denke das was Anfang der Saison in deutschen Stadien passiert ist war im Vergleich ein Kindergeburtstag.
Damit dürfte ein Kampf losbrechen an dessen Ende entweder die 50+1 Regel oder toten Stadien stehen. 

 

 

Die Stellungnahme von ProFans im Wortlaut:


21. Februar 2018


Es ist kein halbes Jahr her, da hatte der DFB, der in Bezug auf Ausnahmen von der 50+1-Regel neben der DFL ebenfalls zustimmen muss, in Person von DFB-Präsident Reinhard Grindel noch großspurig gesagt: „Wir haben verstanden, dass es um mehr geht. Der Fußball in Deutschland steht auch für Stehplätze, faire Eintrittspreise und die 50+1-Regel.“

Aber wie es aussieht, hat man – wie so oft – bei DFB und DFL mal wieder rein gar nichts verstanden. Wiederholt sind die beschwichtigenden Worte aus den Entscheidungszentralen nur leere Phrasen und nichts anders als Stammtischparolen.

Nachdem Martin Kind seinen Antrag auf Ausnahme von der 50+1-Regel bei der DFL ruhend gestellt hat, verkündeten er und die DFL überraschend einträchtig, dass man stattdessen die 50+1-Regel als Ganzes auf den Prüfstand stellen wolle. Von einer Modifizierung ist die Rede, zu der nun alle 36 DFL-Mitgliederclubs eine Meinung haben sollen. Und das, obwohl die Ausnahmekriterien zur 50+1-Regel erst in 2014 von allen 36 DFL-Mitgliederclubs einstimmig beschlossen und geregelt wurden – sogar mit der Stimme Kinds. Das Problem von Martin Kind, dass er selbst aufgrund ungenügender Förderung keine Ausnahmegenehmigung für sich bekommen hat, ist nun zum Problem aller geworden.

Ohnehin ist es um die Verantwortlichen um Christian Seifert (DFL), Reinhard Grindel oder auch Rainer Koch (DFB), der sich letzten Sommer in Bezug auf die Thematik Ismaik/1860 München noch als vermeintlicher Verteidiger von 50+1 hervorgetan hat, in dieser Frage sehr ruhig geworden in den ersten Wochen seit der Nicht-Entscheidung zu Kinds Antrag. Offensichtlich möchten sich die Verantwortlichen bei DFB und DFL nicht die Finger verbrennen, indem sie zu früh mit ihren eigenen Positionen aus der Deckung kommen. Stattdessen lässt man Funktionäre wie Axel Hellmann (Eintracht Frankfurt) für sich sprechen oder Kapital-Lobbyisten wie Alfred Draxler (Bild), Rainer Franzke (Kicker) und Wolfgang Holzhäuser (ehemals Bayer Leverkusen) von der Leine, die schön orchestriert erst einmal ihre Meinungen verbreiten, um dann zu sehen, wie der Wind steht.

Einer Sache sollten sich aber alle in Sachen Windrichtung sicher sein: Bundesweit wird ein Sturm heraufziehen, sollten die Verantwortlichen bei DFB und DFL nicht schleunigst ein Machtwort für den Erhalt von 50+1 in seiner jetzigen Form sprechen:
Die angestrebte Diskussion um 50+1 ist eben nicht nur eine Schönheitsdiskussion um irgendwelche Vereins-und Unternehmensstrukturen, sondern definitiv der sportpolitisch wichtigste Kampf in der nahen Zukunft für alle Fans.

Die 50+1-Regel sei nicht mehr zeitgemäß und ähnliche argumentationslose Phrasen sollen einen Erneuerungsbedarf fingieren. Dabei wird vergessen, dass die 50+1-Regel gerade erst einmal 18 Jahre alt und damit die modernste Regelung ihrer Art in Europa ist und erst kürzlich eine jahrelange Debatte endete, zuletzt mit dem offensichtlich vorgegaukelten Bekenntnis Reinhard Grindels im August 2017.

Die neuerdings populäre Aussage, jeder Verein möge doch selbst entscheiden, wann und ob er das Mehrheitsstimmrecht an Investoren abgeben will, bedeutet letztlich nichts anderes als die de facto Abschaffung von 50+1 durch die Hintertür, selbst wenn sie offiziell auf dem Papier noch bestünde, aber eben totmodifiziert.

Der Möglichkeit der Auslagerung von Profiabteilungen aus den Vereinen, welche angeblich dem Schutz der Muttervereine dienen sollte, stimmten die Mitglieder der auslagernden Vereine nur aufgrund des mit der gleichzeitigen Einführung der 50+1 Regel geschaffenen Vertrauens in die dauerhafte Bestandskraft dieser Regel zu. Mit der nun angedachten Grundsatzdiskussion zur 50+1-Regel ist jedoch nicht weniger als der letzte Schritt in die Totalkommerzialisierung des Vereinssports Fußball beabsichtigt.

Sollte es so kommen, wird sich kein Verein oder Club – trotz geschaffener Satzungsregelungen zum Schutz der 50+1-Regel – den Marktzwängen dauerhaft entziehen können.

Die weltweit attraktivste Liga soll nun zum Ausverkauf bereitstehen. Wolfgang Holzhäuser forderte kürzlich ganz unverblümt lediglich eine dreijährige Kapitalbindung für Investoren und bezeichnete diese allen Ernstes als langfristig. Das nur vermeintlich plumpe Schreckensgespenst der ungezügelten Investoreneinstiege und eines Investoren-Hoppings durch Heuschrecken wäre dann Realität.

Im Gegenzug sollen Fans mit vermeintlichen Zugeständnissen geblendet werden. Verbote von Namensänderungen oder geänderten Vereinsfarben sowie kompletten Standortverlagerungen sollen als Lockmittel dienen, um den Widerstand auf Seiten der Fans gering zu halten und das Thema salonfähig zu machen. Würde man ernsthaft einen Dialog mit den Fans führen wollen, würde man diese Selbstverständlichkeiten nicht mit der 50+1-Regel verknüpfen, sondern sie unabhängig davon einfach festschreiben und umsetzen.

Dass unter den angestrebten Verhältnissen trotzdem Eintrittspreise steigen oder Trikotfarben den Hauptsponsoren angepasst würden ist so klar wie die damit verbundenen Veränderungen für die Fanszenen, die oft auch von DFL und DFB beschworene Fankultur und das soziale Mengengefüge im Stadion.

Um es deutlich zu sagen:
Das plötzliche Anzetteln einer neuerlichen Grundsatzdiskussion zur 50+1 Regel ist nichts anderes als die persönliche sportpolitische Bankrotterklärung von Christian Seifert.
Spielt man dieses Spiel um eine Modifikation von 50+1 bei DFB und DFL mit, öffnen die Verantwortlichen damit unweigerlich ihre eigene Büchse der Pandora. In Hannover hat man gesehen, zu was für Zerwürfnissen und Beschädigungen die Debatte um 50+1 geführt hat. Im Kleinen können DFB und DFL solche Widerstände im Einzelfall vielleicht nach dem Motto „Augen zu und durch“ handhaben. Ob man allerdings zum Wohle des bundesweiten „Premiumprodukts“ Profifußball dazu bereit ist, sich mit den Fans in ganz Deutschland anzulegen, sollte dagegen gut überlegt werden.

Eine Aufweichung bzw. de facto Abschaffung der 50+1-Regel unter dem Deckmantel einer Modifizierung ist eine klare Kriegserklärung an alle Fans bundesweit. Christian Seifert und Reinhard Grindel sollten die Büchse der Pandora schnellstens wieder schließen und den Fans in Deutschland gegenüber verbindlich und vor allem endlich glaubhaft erklären, dass 50+1 nicht angetastet wird.

Herr Seifert, Herr Grindel, ob Sie verstehen oder nicht:
Keine 50+1-Grundsatzdiskussion!

ProFans, im Februar 2018

Quelle: www.profans.de

Dienstag, 20. Februar 2018

Weil Montage SCHEISSE bleiben - DANKE FRANKFURT!!!!

DANKE SGE  FANS!

Fangen wir mal ganz freundlich an. Der Montag ist kacke, schrieben wir ja bereits. Den Montag finden wir auch in Liga 2,3,4 usw Scheiße. Es gab viele Proteste gegen Montagsspiele, aber dieser war laut! Im wahrsten Sinne des Wortes L-A-U-T! Dieser Protest wird medial brav weiter getrieben, er war friedlich – und aus meiner Sicht (war tatsächlich im Stadion) er war nervig! Und genau das muss er sein.
Es gab diverse Spruchbänder, wie immer – diese alleine machen keinen wirksamen Protest. Es wurde durch einen völlig friedlichen Sturm des Innenraumes (nicht des Platzes) eine Verzögerung im perfekt durchgetimten livestyle Produkt Bundesliga erreicht. Ein Wunder, dass dies nicht negativ aufgegriffen wird, aber genau das macht diesen Protest wirkungsvoll.
Die zweite Halbzeit wurde mit Tennisbällen ebenfalls aus dem Zeitplan geworfen, auch das ist natürlich ein feiner Kratzer auf der blankpolierten Oberfläche des angestrebten Produktes Fußball.
Das natürlich auch RBL einen abbekommen hat, war ein wenig das Sahnehäubchen auf diesem perfekt inszenierten Fußballabend - dem die Fans der SG Eintracht Frankfurt den Stempel aufgehämmert haben…
Tradition schlägt Dose, auch im Protest.
Möge die Regie bei Eurosport massenhaft graue Haare bekommen haben ;)

Jetzt gilt es weiter solch tiefen Kerben in die unbeschadete Fresse all der Pläne zu hauen die die Feinde des Fußballs und die Geier des Geldes für uns bereithalten.
In dem Sinne ein freundliches F!ck dich DFB am Dienstagmorgen.

#SGERBL

Mittwoch, 14. Februar 2018

Zum Thema Verbot von Fanutensilien / einheitliche Regelung

Ey DFB, wir haben da mal ne Frage… Haltet ihr uns für völlig bescheuert? So könnte man jetzt anfangen, aber hey machen wir das mal etwas gediegener.
Fakt ist: Die Krieg dem DFB Aktion in der laufenden Saison hat zu einem Dialog geführt. Fakt ist auch – die Einigkeit in deutschen (ok nicht nur deutschen) Kurven war so groß, dass letztendlich ein Dialog mit Verbandsvertretern erreicht werden konnte (ähnlich wie bei 12:12 o.Ä.). Fakt ist auch das wieder mal viel „mitgenommen“ wurde und auch viele Vorschläge von Seiten der Fanszene ernst genommen wurde. Darüber hinaus, gibt es (wenn man von geistig kastrierten Cottbusern und Babelsbergern mal absieht) aktuell wenig Grund über Grenzverletzungen von Seiten der Fans zu faseln.

Nun aber zu den Fakten, diese entnehme ich mal dem
Kicker. Da sich diese auch mit anderen Meldungen decken nehmen wir das mal als halbwegs glaubwürdig an. Der DFB und die DFL möchte am 09.03.2018 eine Vereinbarung zu Fanutensilien und Kollektivstrafen (das wird spannend wie das bald aussehen wird) treffen. Das ist lobenswert und genau das, was man uns Fans, versprochen hat. Nun liest sich die Nummer in erster Linie ja auch mal ganz schmackhaft:

"Ziel ist es, dass das Konzept für die Pilotphase in der Sitzung des DFB-Präsidiums am 9. März 2018 genehmigt wird. In einem Schreiben wurden die Vereine gebeten, diesen Prozess positiv zu begleiten. Daneben haben DFB und DFL auch die 'Fanszenen Deutschlands' über die geplante Pilotphase und das Vorgehen informiert"

Zitat DFB zum Thema einheitliche Genehmigung von Fanutensilien. Denn aktuell entscheidet jeder Verein nach wie vor selbst (ich denke ihr wisst das eh alle) was rein darf und was nicht. Das so genannte St. Pauli Modell (alles ist erlaubt – bis zur ersten Verfehlung) wäre doch mal ein dankbares Instrument für alle Vereine. Nun plappert der Verband allerdings von: 
für die Realisierung eine eingehende Beratungs- und Einführungsphase erforderlich

Heißt auf Deutsch nix anderes als: Beschließen können wir ja schon mal was, aber umsetzen… ach Jungs datt dauert! Und nun kommt der eigentliche Haken…
„Darüber hinaus dürfe es auf dem Weg zum Ziel einer bunten und vielfältigen Fankultur, für die DFB und DFL stehen, keinen Missbrauch von Fan-Utensilien mehr geben wie teilweise in der Vergangenheit festgestellt"

heißt nix anders als: Wir wollen euch das gestatten, brennt aber eine Einzelperson.. Hinter einer Zaunfahne einer kleinen Fanszene, nehmen wir mal als Beispiel Sandhausen, einen Bengalo ab – prüft der Verband / die Verbände ob sie die eingeräumten Zugeständnisse für ganz Deutschland wieder einstampfen?
So kann eine Person, ein von vielen tausend Menschen erkämpftes Dialogergebnis zum Kippen bringen und die Verbände pissen sich ein vor Lachen… Immerhin haben sie ja dann "harte" Zugeständnisse gemacht und die bösen bösen Fans diese wieder nicht nutzen können...

Ich hoffe wir malen das Ganze gerade zu schwarz und eigentlich kommt eine passable Lösung raus…
Aber in Hinblick auf vergangene „Dialoge“ und „Vereinbarungen“ ahnen wird schreckliches….
Mattes
Sek DU

Samstag, 10. Februar 2018

Mal wieder watt gutes tun....

Aktuell läuft wieder eine kleine "Spendenaktion".
Alle Einnahmen die ab heute mit diesem Blog (egal ob über die Werbung hier, den Amazonreflink oder den Gearbestreflink), Ivan's Yotubekanal  (nur noch bis zum 20.02.2018) generiert werden - gehen an ein von diversen Schicksalsschlägen heimgesuchtes Tierheim in NRW, ein weiteres in Sachsen Anhalt. Solltet Ihr noch Ideen haben für Projekte die unterstützt werden sollten, dann kommentiert einfach und wir planen das entsprechend mit ein ;-)


Dies ist natürlich kein Aufruf an euch einfach irgendwo auf die Werbung zu klicken ;-) Aber wenn Ihr etwas gutes tun wollt ohne dafür extra Geld auszugeben nutzt z.B. vor der Amazonbestellung den entsprechenden Link.

Das Projekt endet (erst mal) zum Ende der Bundesligasaison.


Die Einnahmen / Spenden werden dann natürlich offen gelegt und entsprechend transparent behandelt!


Solltet Ihr euch alternativ irgendwie an der Aktion beteiligen wollen: Schreibt einfach ne E-Mail!


brigadewest2002@gmail.com

Dienstag, 30. Januar 2018

Montage stinken...

das ist nicht nur jedem Arbeitnehmer bewusst, sondern mindestens auch jedem Fan eines Zweitligisten. Mal eben zum Auswärtsspiel? Zwei Tage Urlaub müssen dafür schon sein. Heimspiel? Passt das mit den Feierabendzeiten, komme ich gut durch den Verkehr, habe ich noch Zeit zum umziehen? Und komme ich noch rechtzeitig in Bett um am nächsten Morgen nicht völlig zerf!ckt an der Arbeit aufzutauchen? Das alles sind nervtötende Dinge mit denen man sich bis jetzt nur im Unterhaus auseinander setzen musste, leider betrifft die ätzende Zerstücklung der Spieltage nun auch die erste Liga.
Das es nun Spiele erwischt die ein hohes Fanpotential / Zuschauerinteresse haben ist genau die Chance die nun genutzt werden sollte.
Wenn in Dortmund die Südtribüne leer bleibt, der Bremer Gästeblock verwaist und in Frankfurt die Hütte totenstill ist - wird das die Fernsehzuschauer nerven. Die Sponsoren werden angepisst sein und die TV Futzis verzweifeln. Denn DAS sind die Bilder die keiner will. Man will stimmungsvolle Stadien, ausrastende Fanszenen und Gesangsduelle auf den Rängen. Das macht den eigentlich Marktwert der Bundesliga aus. Alles andere ist überbezahlte Kreisklasse.

Daher hoffen wir das der Protest an den Montagsspieltagen so leise sein wird das es nur so scheppert. Damit dieser fanunfreundliche Mist so schnell endet wie er begonnen hat.
Hoffen wir das auch für die Fans in der zweiten, dritten und vierten Liga die mitunter ähnlich absurde Anstoßzeiten zu ertragen haben.


Eingesandt von M.T. (Sek.MD)

der verdammte Deal...

  Eine wichtige Sache im Vorwege: Wir sprechen nicht für eine Szene, sondern lediglich für Einzelpersonen. Natürlich müssen auch wir uns...