Dienstag, 19. Februar 2019
Wir stellen uns auf den Prüfstand...
Nein, nicht die Gruppe an sich. Auch eine erneute Neuausrichtung des Blogs wird es nicht geben. Jedoch sind wir mit der Qualität der Postings extrem unzufrieden. Die aktuell schreibenden Personen werden wahrscheinlich ausgetauscht und in Zukunft wird nur noch im Vieraugenprinzip veröffentlicht. Wir hoffen damit die Anzahl der, zum Teil absurden, Fehler eindämmen zu können.
Freitag, 1. Februar 2019
Es köchelt weiter...
Wir dokumentieren einmal die Stellungnahme deutscher Fanszenen zu den letzten Protestaktionen und dem bisher erreichten. Offensichtlich hat man Blut geleckt und macht nicht, wie befürchtet, einfach weiter mit dem Tagesgeschäft... Gut so! Weiter machen!
Die Stellungnahme im Wortlaut:
Achtungserfolge
Als Achtungserfolg bezeichnet man gemeinhin einen kleineren Sieg, der im Gesamtzusammenhang keine größere Bedeutung hat. Damit lässt sich auch die aktuelle Situation der Fanszenen Deutschlands ganz treffend beschreiben. In der DFL-Versammlung wurde der Erhalt von 50+1 beschlossen und durch deutlich sichtbare Proteste in den Stadien scheint sich das Problem der Montagsspiele in der 1. und. 2. Bundesliga mit der nächsten TV-Rechtevergabe zu erledigen.
Trotz klarer Entscheidung zur Beibehaltung der 50+1-Regel, ist sie nach wie vor Angriffen ausgesetzt und auch der Weg von der Abschaffung der Montagsspiele hin zu generell fanfreundlichen Anstoßzeiten ist noch weit. Genau der richtige Zeitpunkt, nochmals an unsere Positionen zu erinnern:
Anstoßzeiten
• Montagsspiele müssen in allen Ligen abgeschafft werden. Keine englischen Wochen mehr. Freitags und im DFB-Pokal nicht vor 19.30 Uhr, am Wochenende nicht vor 14 Uhr, sonntags nicht nach 15.30 Uhr und Einhaltung der 300-km Klausel für Randspieltage.
50+1
• 50+1 faktisch und dem Sinn nach erhalten, keine Aufweichung, keine weiteren Ausnahmen. Die klare Position zu 50+1 ist von den Vereinen auch gegenüber dem Kartellamt zu vertreten.
Stadionverbote
• Verzicht auf das „Breitbandantibiotikum“ Stadionverbote. Vereine und Verbände maßen sich hier Zuständigkeiten weit über ihren Hausrechtsbereich hinaus an. Ein Stadionverbot ist eine Strafe ohne offenen Rechtsweg.
Sportgerichtsbarkeit
• Abkehr von der sogenannten Sportgerichtsbarkeit. Transparenz und Vergleichbarkeit der Strafen sind in der momentanen Praxis nicht ansatzweise gegeben.
Fanmaterialien
• Freigabe aller Fanmaterialien in allen deutschen Ligen. Verbote schaffen sinnloses Konfliktpotential.
Videobeweis
• Abschaffung des Videobeweises. Emotionen unter Vorbehalt entwerten das Stadionerlebnis.
Transparenz
• Des Weiteren müssen DFB, DFL und Vereine endlich offen, zeitnah und verbindlich zu fanrelevanten Themen kommunizieren. Beispielsweise muss das Abstimmungsverhalten bei Verbandssitzungen den Vereinsmitgliedern transparent gemacht werden. Ebenso wie anstehende Themen und Entscheidungen, nur so ist echte Meinungsbildung innerhalb der Vereine möglich.
Es hat gerade erst begonnen!
Die Fanszenen Deutschlands im Februar 2019
Donnerstag, 22. November 2018
Einfach mal die Fresse halten....
Vom 30.
November bis 03. Dezember heißt es Bundesweit erst mal wieder „FRESSE HALTEN!“.
Stimmungsboykott in den ersten 45 Minuten der jeweiligen Spiele. Der richtige weg, denn immerhin werden bald neue TV Verträge ausgehandelt. Zugegeben alles was jetzt erarbeitet wird, gilt eh erst ab 2021/2022. Und bis dahin kann noch viel Scheiße die Elbe runterrutschen, aber es wird Zeit das sich was tut.
Ein erstes positives Signal wurde bereits von der DFL gesendet. Immerhin scheinen Montagsspiele in der Bundesliga kein Thema mehr zu sein… Aber ganz ehrlich: Das geht nicht weit genug. Fehlen noch die unmöglichen Spiele in der Woche in Liga 2 bis 4.
Wie bewerten wir das Ganze? Es ist wieder mal ein kleiner happen, der den Fans hingeworfen wird damit diese sich doch zufriedengeben können und minimalen Erfolg zu vermelden haben. An sich ist absehbar gewesen, dass auf Grund der vielfältigen Proteste Montagsspiele nicht tragbar bleiben. Daran hat kein Fernsehsender Spaß. Und auch kein Zuschauer.
Wir veröffentlichen jetzt mal den bundesweiten Aufruf und bitten euch aber gleichwohl, macht euch ein eigenes Bild ob es reicht…
Für uns ist das Ganze leider wieder eine Alibiprotestaktion. Einfach mal zeigen das man da ist, so kann sich niemand beschweren, „wir“ können etwas Druck aufbauen… und wenn am Ende wieder nur warme Worte und keine Taten folgen klein beigeben und so tun als wäre es das Maximum. Also alles wie immer…
Wer lesen will, dass es noch Spieler gibt die ähnlich ticken: der klicke HIER
Stimmungsboykott in den ersten 45 Minuten der jeweiligen Spiele. Der richtige weg, denn immerhin werden bald neue TV Verträge ausgehandelt. Zugegeben alles was jetzt erarbeitet wird, gilt eh erst ab 2021/2022. Und bis dahin kann noch viel Scheiße die Elbe runterrutschen, aber es wird Zeit das sich was tut.
Ein erstes positives Signal wurde bereits von der DFL gesendet. Immerhin scheinen Montagsspiele in der Bundesliga kein Thema mehr zu sein… Aber ganz ehrlich: Das geht nicht weit genug. Fehlen noch die unmöglichen Spiele in der Woche in Liga 2 bis 4.
Wie bewerten wir das Ganze? Es ist wieder mal ein kleiner happen, der den Fans hingeworfen wird damit diese sich doch zufriedengeben können und minimalen Erfolg zu vermelden haben. An sich ist absehbar gewesen, dass auf Grund der vielfältigen Proteste Montagsspiele nicht tragbar bleiben. Daran hat kein Fernsehsender Spaß. Und auch kein Zuschauer.
Wir veröffentlichen jetzt mal den bundesweiten Aufruf und bitten euch aber gleichwohl, macht euch ein eigenes Bild ob es reicht…
Für uns ist das Ganze leider wieder eine Alibiprotestaktion. Einfach mal zeigen das man da ist, so kann sich niemand beschweren, „wir“ können etwas Druck aufbauen… und wenn am Ende wieder nur warme Worte und keine Taten folgen klein beigeben und so tun als wäre es das Maximum. Also alles wie immer…
Wer lesen will, dass es noch Spieler gibt die ähnlich ticken: der klicke HIER
„Bundesweite Proteste vom 30.11. bis 03.12.
Die jüngsten Veröffentlichungen
zu Super-League-Plänen und anderen geheimen Deals in den Hinterzimmern der
Manager sollten auch den letzten Zweiflern vor Augen geführt haben: Die heutige
Fußballwelt hat mit Werten wie Fairness und Solidarität rein gar nichts mehr zu
tun.
Finanzstarke Klubs umgehen im großen Stil Regelungen und werden bei ihren Bestrebungen nach immer mehr Profit ungeniert von führenden Funktionären hofiert und sogar noch vor Sanktionen geschützt. Die Schere zwischen arm und reich geht dabei immer weiter auseinander. Verlierer dieser Entwicklung sind neben den tiefer spielenden Vereinen der sportliche Wettbewerb im Gesamten und insbesondere wir Fans.
Finanzstarke Klubs umgehen im großen Stil Regelungen und werden bei ihren Bestrebungen nach immer mehr Profit ungeniert von führenden Funktionären hofiert und sogar noch vor Sanktionen geschützt. Die Schere zwischen arm und reich geht dabei immer weiter auseinander. Verlierer dieser Entwicklung sind neben den tiefer spielenden Vereinen der sportliche Wettbewerb im Gesamten und insbesondere wir Fans.
Es zählen vor allem Rendite und
die Generierung von noch mehr Geld. DFB und DFL demonstrieren dies seit
längerem, zuletzt unter anderem durch Anstoßzeiten fürs TV, die fundamental
entgegen den Belangen von uns Stadiongängern stehen. In allen oberen Ligen
finden nun Spiele am Montagabend statt, seit letzter Saison sogar in der ersten
Bundesliga. Diese Entwicklung darf von uns Fans nicht hingenommen werden, denn
nur wir können mit geschlossenem und starken Protest diesem Trend
entgegenwirken! Im Sinne eines Fußballs für die Fans und nicht eines des
finanziellen Profits.
Die Vorbereitungen für die nächste Ausschreibung der TV-Rechte sind in vollem Gange. Unsere Forderung an die Vertreter der Vereine in der DFL ist klar: Schafft die Montagsspiele und die Anstoßzeiten unter der Woche ab!
Die Vorbereitungen für die nächste Ausschreibung der TV-Rechte sind in vollem Gange. Unsere Forderung an die Vertreter der Vereine in der DFL ist klar: Schafft die Montagsspiele und die Anstoßzeiten unter der Woche ab!
Wie die Anstoßzeiten in den
kommenden Spielzeiten gestaltet werden, liegt auch in unserer Hand. Als Fans
und Mitglieder haben wir ein Recht darauf zu erfahren, wie unsere
Vereinsvertreter auf DFL-Sitzungen entscheiden. Nur mit umfangreicher
Transparenz kann Abstimmungen und dubiosen Deals in Hinterzimmern
entgegengewirkt werden.
Am 13.Spieltag hat die DFL
erneut ein Erstligaspiel auf den Montagabend gelegt, zudem findet in der 3.
Liga unter der Regie des DFB, wie fast jeden Montag, eine Partie statt. Am
Wochenende rund um diesen Spieltag wird es daher zu bundesweiten Protesten in
den Fankurven kommen:
Wir werden die komplette erste
Halbzeit auf organisierten Support verzichten.
Ein wirksamer Protest kann nur
gemeinsam funktionieren. Selbstverständlich fällt es niemandem leicht, die
eigene Mannschaft in dieser Zeit nicht zu unterstützen. Allerdings besteht die
riesige Chance auf entscheidende Veränderungen, die den Fußball endlich wieder
in eine positive Richtung lenken würden. Aus Kreisen der Vereine ist zu hören,
dass die Abschaffung der Montagsspiele und englischen Wochen als durchaus
realistisch eingeschätzt wird. Selbst das Montagsspiel der zweiten Liga steht
zugunsten eines Alternativtermins am Samstagabend zur Diskussion. Also lasst
uns aktiv werden und unseren Forderungen Nachdruck verleihen. Wir holen uns
unser Spiel zurück!“
Freitag, 2. November 2018
Was stimmt eigentlich bei der Hertha nicht?
Die "was stimmt eigentlich bei XXXX nicht...." scheint eine Serie zu sein die hier echt Zukunft haben muss.
Fassen wir die Ereignisse mal kurz zusammen:
In Dortmund feiert die Ultragruppe "Hauptstadtmafia Berlin" Geburtstag. Unbekannterweise, allet jute von uns!. Dies wird mit einem Banner (ne richtige Zaunfahne war das nicht) und ein paar Geburtstagskerzen (Bengalos, Blinker) und etwas Rauch garniert. Ob dabei tatsächlich Straftaten begangen wurden ins unklar, denn legale Pyrotechnik im Stadion ist eigentlich nur eine Ordnungswidrigkeit... Dazu ist ein Stadion Privatgelände und da hätte an sich erst mal der Ordnungsdienst einschreiten müssen (das wäre dann ein richtiges "Fest" gewesen).
Im Anschluss stürmt die Dortmunder Polizei den Bereich vor dem Herthablock (was stimmt eigentlich mit euch nicht?) und versucht zur: ACHTUNG!!! Gefahrenprävention - die entsprechende Fahne zu beschlagnahmen.
Soweit, so dämlich. Ich denke dem Einsatzleiter ist das Resultat vorher klar gewesen, aber für alle die hier vielleicht nicht so oft den Arsch im Stadion haben:
Klaust du einer Gruppe von Fans (egal ob Ultra, normalo, Kutte, was weiß ich..) die Fahne, wehrt sich diese Gruppe. So auch in Berlin. Wobei, dass zu beginn noch aussah wie lustiges Tauziehen. Bis die Polizei beschissen hat und Pfefferspray in einen vollbesetzten Block gejagt hat.
Schlechte Verlierer seid ihr! Nun begann die Szene aus Berlin sich halbherzig zu wehren. Ganz ehrlich wir haben viele Videos studiert und ausser ein paar fliegenden Gegenständen und hier und da mal ein wenig Schubserei können wir keine mega Gewalteskalation erkennen. Man sieht eigentlich nur wie die Cops, den Berlinfans - welche der Polizei den Rücken zuwenden - mit dem Mehrzweckstock in den Rücken kloppen....
Nun seis drum... Es hat kurz gerappelt (aber nur ganz wenig), die Polizei zog von dannen und draußen ging das Spiel weiter.
Nun geht der Verein Hertha BSC Berlin hin und zieht - als völlig "logische" - Konsequenz die populistische Reißleine und verbietet Fahnen im Stadion. Und weil sich ganz Fußballdeutschland an diesem Massaker in Dortmund beteiligt hat selbstverständlich auch für Gästefans....
Und auch hier kann man sagen: Herr Preetz sie haben NICHTS verstanden.
Was wird jetzt passieren? Beobachtet man Vereine mit restriktiven Einlassregelungen für Fanutensilien wird man was feststellen? RICHTIG! Es brennt dort deutlich öfter im Gästeblock als bei Vereinen wo man sich austoben darf...
Gleichzeitig wird man damit das ohnehin schon stark strapazierte Verhältnis zur eigenen Fanszene nicht unbedingt verbessern...
Also lieber Berliner: Hirn einschalten und noch mal von vorne anfangen!
Fassen wir die Ereignisse mal kurz zusammen:
In Dortmund feiert die Ultragruppe "Hauptstadtmafia Berlin" Geburtstag. Unbekannterweise, allet jute von uns!. Dies wird mit einem Banner (ne richtige Zaunfahne war das nicht) und ein paar Geburtstagskerzen (Bengalos, Blinker) und etwas Rauch garniert. Ob dabei tatsächlich Straftaten begangen wurden ins unklar, denn legale Pyrotechnik im Stadion ist eigentlich nur eine Ordnungswidrigkeit... Dazu ist ein Stadion Privatgelände und da hätte an sich erst mal der Ordnungsdienst einschreiten müssen (das wäre dann ein richtiges "Fest" gewesen).
Im Anschluss stürmt die Dortmunder Polizei den Bereich vor dem Herthablock (was stimmt eigentlich mit euch nicht?) und versucht zur: ACHTUNG!!! Gefahrenprävention - die entsprechende Fahne zu beschlagnahmen.
Soweit, so dämlich. Ich denke dem Einsatzleiter ist das Resultat vorher klar gewesen, aber für alle die hier vielleicht nicht so oft den Arsch im Stadion haben:
Klaust du einer Gruppe von Fans (egal ob Ultra, normalo, Kutte, was weiß ich..) die Fahne, wehrt sich diese Gruppe. So auch in Berlin. Wobei, dass zu beginn noch aussah wie lustiges Tauziehen. Bis die Polizei beschissen hat und Pfefferspray in einen vollbesetzten Block gejagt hat.
Schlechte Verlierer seid ihr! Nun begann die Szene aus Berlin sich halbherzig zu wehren. Ganz ehrlich wir haben viele Videos studiert und ausser ein paar fliegenden Gegenständen und hier und da mal ein wenig Schubserei können wir keine mega Gewalteskalation erkennen. Man sieht eigentlich nur wie die Cops, den Berlinfans - welche der Polizei den Rücken zuwenden - mit dem Mehrzweckstock in den Rücken kloppen....
Nun seis drum... Es hat kurz gerappelt (aber nur ganz wenig), die Polizei zog von dannen und draußen ging das Spiel weiter.
Nun geht der Verein Hertha BSC Berlin hin und zieht - als völlig "logische" - Konsequenz die populistische Reißleine und verbietet Fahnen im Stadion. Und weil sich ganz Fußballdeutschland an diesem Massaker in Dortmund beteiligt hat selbstverständlich auch für Gästefans....
Und auch hier kann man sagen: Herr Preetz sie haben NICHTS verstanden.
Was wird jetzt passieren? Beobachtet man Vereine mit restriktiven Einlassregelungen für Fanutensilien wird man was feststellen? RICHTIG! Es brennt dort deutlich öfter im Gästeblock als bei Vereinen wo man sich austoben darf...
Gleichzeitig wird man damit das ohnehin schon stark strapazierte Verhältnis zur eigenen Fanszene nicht unbedingt verbessern...
Also lieber Berliner: Hirn einschalten und noch mal von vorne anfangen!
Dienstag, 9. Oktober 2018
Was stimmt eigentlich in Freiburg nicht?
An sich ist Freiburg ja der Sympatikus unter den Bundesligisten, zumindest für
den gewöhnlichen Fußballkonsumenten. Kaum Ausschreitungen, alles ist toll,
freundlich, bunt, friedlich und der kleine Club setzt sich seit Jahrzehnten
erfolgreich gegen die finanzstarken Eliten in der entsprechenden Nische durch. Jetzt
baut man noch ein umweltfreundliches Stadion. Alles passt ins Bild in dieser
Studentenstadt.
Alles? Nö.
Der Gästeblock ist seitdem es dieses Stadion gibt bereits der Schandfleck der gesamten Region. Klar man konnte sich mit dem beschissenen Block, der bescheidenen Akustik, der zum Teil nicht gerade idealen Sicht arrangieren. Passt schon, Freiburg verzeiht man das. Geld ist rar im Breisgau und so wird alles besser wenn das neue Stadion kommt.
Warum also diese Zeilen?
Ganz einfach… Es gibt Dinge die im argen liegen und nichts mit den baulichen Gegebenheiten zu tun haben. Und die in diese an sich schöne und freundliche Stadt nicht passen.
In Freiburg gibt es Ordnungsbehörden die stark daran interessiert sich alles an Sympathien zu zerstören, was sich dieser Verein immer wieder Deutschlandweit aufzubauen.
Sind es Ordnungsgelder für Vorsänger, völlig an den Haaren herbeigezogene Betretungsverbote für die Stadt, willkürliche Übergriffe der Polizei. Dieses kleine "Kaff"* kurz vor Frankreich sammelt bei Auswärtsfahrern wenig Punkte. Diese massive Polizeipräsenz, bei nahezu allen Spielen, ist sowieso nicht wirklich nachvollziehbar. Immerhin gibt es so gut wie gar keine Rivalitäten. Und wenn HSV, Leverkusen, Rostock, Barfuß Bethlehem oder sonst wer kommt gibt es erst recht keinen Grund für die absurden Vorgänge der letzten Jahre.
Eines vorweg: Wir können die Vorgänge vom Auswärtsspiel der Leverkusener NICHT einordnen. Keiner von uns war dabei, oder kennt wen der dabei war. Aber aus eigenen Erfahrungen wirken die Vorwürfe die der örtlichen Polizei / bzw. dem Ordnungsamt gemacht werden sehr glaubwürdig. Zu schnell wurde aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Und auch das die Freiburger Polizei aus einem einfachen Grüßen von Freunden einen Hitlergruß macht wirkt nicht unrealistisch (sollte dies aber der Wahrheit entsprechen und es wurde ein Hitlergruß gezeigt, ist die Reaktion der Polizei richtig und nachvollziehbar!). Das für (aktuell) willkürliche Betretungsverbote auch noch Bearbeitungsgebühren ausgesprochen werden ist noch absurder.... Am Ende bleibt allerdings die Erkenntnis, dass Leverkusen sich bereits zum wiederholten Male eine beschissene Behandlung in Freiburg antun durfte und sich so in eine Reihe mit den Hamburger Vorsängern und diversen anderen einreihen durfte.
Der SC Freiburg sollte, sofern er weiter am positiven Image interessiert ist, dringend auf die Stadt und Entscheidungsträger in dieser einwirken um dieser wirklich schönen Stadt endlich wieder den Ruf zu verpassen den sie verdient hat. Auch bei auswärtsfahrenden Fußballfans…
Denn so wie es aktuell aussieht läuft dort in der noch halbwegs heilen Welt einiges schief.
Alles? Nö.
Der Gästeblock ist seitdem es dieses Stadion gibt bereits der Schandfleck der gesamten Region. Klar man konnte sich mit dem beschissenen Block, der bescheidenen Akustik, der zum Teil nicht gerade idealen Sicht arrangieren. Passt schon, Freiburg verzeiht man das. Geld ist rar im Breisgau und so wird alles besser wenn das neue Stadion kommt.
Warum also diese Zeilen?
Ganz einfach… Es gibt Dinge die im argen liegen und nichts mit den baulichen Gegebenheiten zu tun haben. Und die in diese an sich schöne und freundliche Stadt nicht passen.
In Freiburg gibt es Ordnungsbehörden die stark daran interessiert sich alles an Sympathien zu zerstören, was sich dieser Verein immer wieder Deutschlandweit aufzubauen.
Sind es Ordnungsgelder für Vorsänger, völlig an den Haaren herbeigezogene Betretungsverbote für die Stadt, willkürliche Übergriffe der Polizei. Dieses kleine "Kaff"* kurz vor Frankreich sammelt bei Auswärtsfahrern wenig Punkte. Diese massive Polizeipräsenz, bei nahezu allen Spielen, ist sowieso nicht wirklich nachvollziehbar. Immerhin gibt es so gut wie gar keine Rivalitäten. Und wenn HSV, Leverkusen, Rostock, Barfuß Bethlehem oder sonst wer kommt gibt es erst recht keinen Grund für die absurden Vorgänge der letzten Jahre.
Eines vorweg: Wir können die Vorgänge vom Auswärtsspiel der Leverkusener NICHT einordnen. Keiner von uns war dabei, oder kennt wen der dabei war. Aber aus eigenen Erfahrungen wirken die Vorwürfe die der örtlichen Polizei / bzw. dem Ordnungsamt gemacht werden sehr glaubwürdig. Zu schnell wurde aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Und auch das die Freiburger Polizei aus einem einfachen Grüßen von Freunden einen Hitlergruß macht wirkt nicht unrealistisch (sollte dies aber der Wahrheit entsprechen und es wurde ein Hitlergruß gezeigt, ist die Reaktion der Polizei richtig und nachvollziehbar!). Das für (aktuell) willkürliche Betretungsverbote auch noch Bearbeitungsgebühren ausgesprochen werden ist noch absurder.... Am Ende bleibt allerdings die Erkenntnis, dass Leverkusen sich bereits zum wiederholten Male eine beschissene Behandlung in Freiburg antun durfte und sich so in eine Reihe mit den Hamburger Vorsängern und diversen anderen einreihen durfte.
Der SC Freiburg sollte, sofern er weiter am positiven Image interessiert ist, dringend auf die Stadt und Entscheidungsträger in dieser einwirken um dieser wirklich schönen Stadt endlich wieder den Ruf zu verpassen den sie verdient hat. Auch bei auswärtsfahrenden Fußballfans…
Denn so wie es aktuell aussieht läuft dort in der noch halbwegs heilen Welt einiges schief.
* nicht böse gemeint ;-)
Montag, 1. Oktober 2018
Hat "Ihr werdet von uns hören...." etwas gebracht?
Wir haben vorab ja bereits etwas zynische, vielleicht auch pessimistische Worte, in die große weite Welt hinausgelassen. Daher beurteilen wir ohne viel Abstand einmal die Protestaktionen in den deutschen Stadien. Zugegeben etwas populistisch (wird uns ja gerne vorgeworfen ;-)), ohne auf eine Reaktion von Seiten der Verbände zu warten, aber so sind wir halt.
War das Zeichen ausdrucksstark? Ja es war deutlich zu hören, dass nix zu hören war. Es wurde viele kreative und teilweise sehr zynische Spruchbänder gezeigt. Es wurde wieder gezeigt, dass ein Großteil der Stadionbesucher Verständnis für die Sache haben.
Das ist gut. Das die Bremer-Hippster-Vegan-Intoleranz-Ultras ihre eigene Suppe gekocht haben (liebe Berliner: Extrawurst würden die niemals konsumieren :-D ) stört da auch wenig.
Es wurde Einigkeit demonstriert, das ist ganz dufte. Aber letztendlich wird auch das wenig Eindruck gemacht haben. 20 Minuten Stimmungsverzicht tun nicht weh genug. Aktionsspieltage mit Geisterspielstimmung würden weh tun.
Es war sicher ein starkes Zeichen, aber letztendlich werden wieder halbherzige Gesprächsangebote kommen und keine wirklichen Taten folgen.
Mit 50.000 Frauen und Männern vor der DFB Zentrale demonstrieren, oder einfach mal ein Länderspiel für den Protest nutzen, das wäre doch mal eine neue Idee ;-)
PS: Danke an die Protestanten im Doppelpass. Wird wenig bringen, war aber erneut ein Schmutzfleck auf dem geleckten Bild Fernsehdeutschlands.
War das Zeichen ausdrucksstark? Ja es war deutlich zu hören, dass nix zu hören war. Es wurde viele kreative und teilweise sehr zynische Spruchbänder gezeigt. Es wurde wieder gezeigt, dass ein Großteil der Stadionbesucher Verständnis für die Sache haben.
Das ist gut. Das die Bremer-Hippster-Vegan-Intoleranz-Ultras ihre eigene Suppe gekocht haben (liebe Berliner: Extrawurst würden die niemals konsumieren :-D ) stört da auch wenig.
Es wurde Einigkeit demonstriert, das ist ganz dufte. Aber letztendlich wird auch das wenig Eindruck gemacht haben. 20 Minuten Stimmungsverzicht tun nicht weh genug. Aktionsspieltage mit Geisterspielstimmung würden weh tun.
Es war sicher ein starkes Zeichen, aber letztendlich werden wieder halbherzige Gesprächsangebote kommen und keine wirklichen Taten folgen.
Mit 50.000 Frauen und Männern vor der DFB Zentrale demonstrieren, oder einfach mal ein Länderspiel für den Protest nutzen, das wäre doch mal eine neue Idee ;-)
PS: Danke an die Protestanten im Doppelpass. Wird wenig bringen, war aber erneut ein Schmutzfleck auf dem geleckten Bild Fernsehdeutschlands.
Donnerstag, 13. September 2018
"Mal watt Gutes tun" wird (offiziell) eingestellt // Anfragen bzgl. Chemnitz / Köthen / Pegidascheiße
Wie euch vllt aufgefallen ist, wird hier relativ wenig Werbung geschaltet. Dies hat mit unserer "Aktion" bzgl. des spendens von Werbeinnahmen zu tun. Auch Amazon ist wenig begeistert. So stellen wir den Aufruf ein und werden nicht mehr dafür werben, dass alle Werbeeinnahmen gespendet werden.
Dennoch: Werden wir regelmäßig Geld für gute Zwecke opfern und weiterhin den Tierschutz aktiv unterstützen.
Gerne würden wir euch vertrauenswürdige Projekte vorstellen. Wendet euch bitte einfach per Kommentar oder E-Mail an uns und wir werden uns das Ganze ansehen und dann evtl. veröffentlichen. Sicher sind vierstellige Besucherzahlen im Monat nicht die riesige Werbeplattform für derartige Projekte, dennoch ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein der vllt doch etwas bewirkt.
Es sind Anfragen von Seiten der Presse gekommen ob wir Stellung zu den Vorfällen beziehen wollen:
NEIN! Wollen wir nicht, das ist genau DAS was unsere Gruppe nicht unterstützt. Niemand von uns war dort, niemand von uns wollte dort hin und niemand von uns sieht das auch nur ansatzweise als Unterstützens wert an.
Pegida finden wir alle ziemlich scheiße, Feine Sahne Kackpüree übrigens auch.
Also lasst uns mit eurem Extremismuskack einfach in Ruhe und gut ist.
Uns geht es um den Sport, insbesondere Fußball. Um Politik sollen sich doch bitte andere kümmern!
Dennoch: Werden wir regelmäßig Geld für gute Zwecke opfern und weiterhin den Tierschutz aktiv unterstützen.
Gerne würden wir euch vertrauenswürdige Projekte vorstellen. Wendet euch bitte einfach per Kommentar oder E-Mail an uns und wir werden uns das Ganze ansehen und dann evtl. veröffentlichen. Sicher sind vierstellige Besucherzahlen im Monat nicht die riesige Werbeplattform für derartige Projekte, dennoch ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein der vllt doch etwas bewirkt.
Es sind Anfragen von Seiten der Presse gekommen ob wir Stellung zu den Vorfällen beziehen wollen:
NEIN! Wollen wir nicht, das ist genau DAS was unsere Gruppe nicht unterstützt. Niemand von uns war dort, niemand von uns wollte dort hin und niemand von uns sieht das auch nur ansatzweise als Unterstützens wert an.
Pegida finden wir alle ziemlich scheiße, Feine Sahne Kackpüree übrigens auch.
Also lasst uns mit eurem Extremismuskack einfach in Ruhe und gut ist.
Uns geht es um den Sport, insbesondere Fußball. Um Politik sollen sich doch bitte andere kümmern!
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der verdammte Deal...
Eine wichtige Sache im Vorwege: Wir sprechen nicht für eine Szene, sondern lediglich für Einzelpersonen. Natürlich müssen auch wir uns...
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Hier gabs lange nichts neues, daher einfach mal ein kurzes Lebenszeichen von unserer Seite. Mal wieder sind wir in eine Art Lethargie verfal...
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Vorweg erstmal Glückwunsch nach Magdeburg!!!! Waren das zwei fette Spiele… Ich glaube über Sinn und Unsinn dieser scheiß Relegation ...
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Eine wichtige Sache im Vorwege: Wir sprechen nicht für eine Szene, sondern lediglich für Einzelpersonen. Natürlich müssen auch wir uns...