Mittwoch, 15. Dezember 2010
Ein Jahr geht zu Ende....
Während man es nach aussen hin alles ein wenig einschlafen lassen hat (die Anzahl der Spielberichte war bescheide genau wie die Anzahl der Fotos) lebt die BW weiter. Das Hauptaugenmerk wurde nach wie vor nicht auf das Internet gelegt denn eine Gruppe lebt von persönlichen Kontakten und gemeinsam erlebten.
Leider erlebte man gerade in der ersten Jahreshälfte immer wieder was es heisst mit Polizeibekannten Fußballfans durch die Gegend zu ziehen. Bei vielen Spielen kam man schlicht und ergreifend einfach zu spät oder gar nicht an weil die Staatsmacht irgendwas zu kacken hatte.
Letztendlich bleibt aber die Erkenntnis das es bei keiner unserer Touren auch nur zu einer Anzeige gegen uns kam und man in mindestens einem Fall den Bullen einen juristisch doch recht empfindlichen Schlag verpasst hat.
Was die Gruppe selber angeht so hat man die Mitgleiderzahl konstant halten konnte (sogar leichten Zuwachs mit der nicht mehr wegzudenkenden Sektion Duisburg gefunden).
Es existiert ein fester Stamm und dieser tut gut.
Auch das Verhältnis zu unseren Freunden konnte weiter ausgebaut werden. Viele unvergessliche Momente in ganz Deutschland bekräftigten uns in der Meinung das es läuft und es sicherlich nicht so falsch ist was man macht.
Wenn man auf die bisher 8 Jahre (meine Fresse das hätte wirklich niemand von uns erwartet) Brigade West zurück blickt kann man sagen das kaum ein Jahr so stressfrei und in der Gruppe harmonisch war wie dieses.
Keine großartigen Hauereien, kein Internetgepöbel so gehört sich das.
Positiv erlebt man ausserdem noch das Zusammenwachsen deutscher Fußballfans. Gerade im Hinblick auf die Fandemo und die Aktion "Pyrotechnik legalisieren" merkt man das sich etwas tut. Wir stehen dem kommenden Jahr sehr gespannt gegenüber, dieses wird ersteinmal richtungsweisend für die deutsche Ultrakultur sein und uns sicherlich viele geile Spiele, Feiern und unvergessliche Touren bescheren.
Besondere Grüße gehen nach Magdeburg, Aue, Berlin (es rockt das Fusseltier!), Hamburg, Duisburg, Frankfurt und an all die bekloppten Einzelkämpfer.
Danke an das größtenteils schöne Jahr und die geilen Touren ohne euch wäre es nicht das selbe!
Rockt weiter!
Donnerstag, 2. Dezember 2010
SpvGG Greuther Fürth - TSV 1860 München
Montagabend geht es ab... Ne eigentlich heisst es ja anders. Irgendwie zog es einen dennoch in den Süden. Mit dabei ein Haufen bekloppter die nichts besseres zu tun hatten bei Schnee und Eis und einem Tag der dem Fußball unwürdig ist gen Süden zu fahren.
Ein stattlicher Haufen Münchener war auch schon vor Ort während die Fürther Ire Choreos vorbereiteten.
Zum Einlaufen der Mannschaften zogen Fürther dann die eben erwähnte Choreo durch und 60 lies es dampfen.
Die Stimmung selber passte sich dem Wetter an. Größtenteils ging da nicht viel. Das Spiel selber war auch dem Platz entsprechend. Zaubern ging da nicht harte Arbeit musste her. Aber dafür war es vielen anscheinend zu kalt.
Etwas enttäuscht bin ich von den Gästen die zwar durchgehend bemüht waren etwas wie guten Support zu Stande zu bekommen aber bis auf ein paar Ausnahmen sehr weit hinter dem was ich gewohnt bin zurückblieben. Die hatten auch schon bessere Tage.
Fürth selber präsentierte sich wie immer. Bemüht aber a uf Grund von fehlender Masse wenig durchschlagend. Ach ja das Spiel ging 1:0 für die Hausherren aus und jeder war froh wieder nach Hause zu kommen.
Eddy
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Duisburg vs. Bochum/ Spielberichte
Da es hier ein wenig ruhig geworden ist der Hinweis an dieser Stelle das in naher Zukunft ein paar neue Spielberichte einflattern werden (u.A. Fürth - 1860, Cottbus - Aue sowie ein Spiel aus England).
Montag, 22. November 2010
Cottbus - Aue (28.11.2010)
Die Interessenten aus Magdeburg wenden sich bitte an Eddy, die Interessenten aus dem Pott an den Mattes oder alternativ an den Ivan.
Manu - Sek.MD
Montag, 8. November 2010
[BERICHT] DEG Metro Stars - Hamburg Freezers
Die Halle selber war recht spärlich gefüllt. Ein wenig erschrocken war ich doch über das Auftreten vom DSC, denn ein Kindergarten von ein paar Mann ist nicht wirklich das Bild das ich von diesem einst sogar recht schlagkräftigen Haufen in Erinnerung hatte.
Als Intro gabs die üblichen Bengalos auf dem Eis (komisch das sowas sogar auf EIS geht und beim Fußball tobsuchtsanfälle auslöst), wunderkerzen ein paar Schwenker.
Von den Gästen aus Hamburg gabs nur die Anwesenheit von ein paar Mann, ich würd mal so grob geschätzt 30 sagen. Diese waren aber bis auf den Torjubel eifrig stumm.
Düsseldorf konnte phasenweise mit recht guter Stimmung glänzen. Dann gabs allerdings gefühlte Ewigkeiten in denen man keinen Mucks vernahm oder nur etwas das man vllt als zarte Anfeuerung werten kann (wenn man großzügig ist).
Das Spiel selber war recht eintönig. Düsseldorf hatte in Drittel Eins und Drei ganz klar alles unter Kontrolle. Die Gäste konnten nur im zweiten Drittel ein wenig Gefahr vor den Düsseldorferkasten bringen, versagten aber bis auf einer Ausnahme jederzeit kläglich. Das Highlight des Abends war im letzten Drittel kurz vor Schluss eine kleine Keilerei auf dem Eis. Das Spiel endete übrigens 5:1 vor knapp 4600 Zuschauern.
Zurück gings dann mit dem Gefühl das man sich das Ganze gerne wieder kostenlos angucken kann, aber der "Dome" und vor allem die DEG weiterhin nicht mein Ding sind.
Ivan
Montag, 25. Oktober 2010
[Bericht] Dynamo Dresden - Hansa Rostock
Irgendwie versuchte man mit der versammelten Truppe zur Ankuft der Rostocker zu gelangen. Leider durfte man nicht gaffen gehen. Also auf zum Stadion. An jeder Ecke standen Cops rum überall wurde man blöd angeglotzt und ganze dreimal durfte man sich von scheinbar am andern Ufer fischenden Bullen betatschen lassen... Ja wir sind geil kein Grund uns anzufassen!
Die Eingangskontrollen selber waren zumindest bei uns eher ein Witz. Im Stadion herrschte auf Dynamoseite reges treiben. Sollten diese doch eine einfach nur fette Choreo bieten. Ich denke mal die Bilder davon hat eh schon jeder gesehen. Ansonsten zu finden auf den üblichen Seiten (stadionwelt, ultras dynamo oder was weiß ich).
Rostock während dessen brannte ein wahres Feuerwerk ab. Leider meinten irgendwelche vollspasten wieder Fackeln durch das halbe Stadion zu werfen und ein lustiges "schießen wir einfach mal Raketen durch die Gegend und ignorieren tausend Menschen" Spielchen... Idioten.
Der pure Anblick von Feuer und Rauch lässt einem das Herz ja jedes mal merklich höher schlagen aber bei sowas kreigen wie aggressionen...
Die Stimmung war während des Spiels von einem Hin- und Her geprägt. Aggressionen, ruhige Phasen und support des eigenen Teams mischte sich für beide Seiten in eine Atmosphäre die einen kurzweiligen Nachmittag versprach.
Es brannte immer wieder, auch zwischendurch mal im Dresdener Block. Das Spiel war gar nicht schlecht und vier Tore zeugen vom Einsatz beider Mannschaften. Zwischendurch zeigten beide Seiten noch massig Material das irgendwer irgendwo verloren hat... Auffällig war das Rostock vor allem massig Rot weißes Zwickau Zeugs im Gepäck hatte.
Das war es an erwähnenswerten aus dem Stadion.. Vor dem Stadion spielte man noch ein wenig Katz und Maus wobei Rostock nicht mitspielen durfte da nur wenige Hanseaten aus dem Kessel konnten... Und einige von ihnen hätten lieber nicht zu dritt oder viert zu ihren Autos laufen sollen..
Aber das sollte man in Dresden wissen. Für uns verlief die Rückfahrt bis auf etwa 20 Meter sprint völlig ereingnislos. Ein kleiner Gruß an dieser Stelle noch an die Jogger... Wer mit fünf Mann angreift sollte sich vorher seine Opfer genauer ansehen denn IHR Lappen hättet (bzw habt) ja nicht mal einen von uns geschafft...
Es bleibt das Fazit: Ein ordentlicher Samstag der durchaus mehr gehalten hat als wir erwartet haben....
Mausuleum Sek DU
Dienstag, 12. Oktober 2010
Demo zum Erhalt der Fankultur Nachbetrachtung
Fangen wir mit uns selbst an. Schade ist das nur wenige von uns angereist sind. Insgesamt waren wir zu sechst.
Insgesamt kann man sagen das es eine Menge Gespräche gab die zeigten das die Zusammenarbeit der deutschen Ultraszene auf fruchtbaren Boden fällt. Man ist bereit Dinge zusammen anzupacken.
Es gab keine großen Streitigkeiten bei An- und Abreise und erst recht nicht während der Demo.
Die Atmosphäre während der Demo war ausserodentlich gut. Man merkte die Menge hat Bock was zu bewegen und UNSEREN Fußball zurückzugewinnen!
Ich hab jetzt wenig Bock zu beschreiben wie alles verlaufen ist. Wichtig ist nur was wir draus machen. Die Szenen mit denen persönliche Gespräche geführt wurden teilten allesamt mit das die Flamme weitergetragen werden muss.
Wir für unseren Teil können nur sagen das sich jede Gruppe auf unsere Unterstützung verlassen kann und hoffen das es genauso weiter geht...
In dem Sinne Reclaim the game!
Dienstag, 5. Oktober 2010
Union Berlin - Wismut Aue
für den Freitagskick Union Berlin - Aue sind noch zwei Mitfahrgelegenheiten aus MD vorhanden. Interessenten wenden sich bitte an mich.
Eddy - Sek.MD
Dienstag, 28. September 2010
Fortuna Düsseldorf - VfL Bochum (Kurzbericht)
Schon am HBF lungerte das übliche Fortunagesocks rum und poste, drückte dumme Sprüche und setzte zum Sprint an als man zu verstehen gab das man die dummen Sprüche nicht so lustig fand. Schönen dank noch mal an die BePos die einen dann in den Bus zerrten und dann doch wieder laufen ließen...
Nun aber zum eigentlichen. Düsseldorf hatte Introtechnisch nicht viel zu bieten, Fahnen, Doppelhalter das übliche halt.
Bochum eine Menge blauer und weißer Fahnen. Sah ganz passabel aus.
Stimmungstechnisch waren zu beginn beide Seiten ungefähr gleich auf. Es war nichts besonderes hörte sich aber größtenteils nett an. Beide Seiten waren recht aktiv mit ihren Fahnen.
Sportlich hatte die Fortuna am Anfang nicht wirklich ne Schnitte gegen Bochum, denen irgendwie doch der zug nach vorne fehlte.
Als dann das 1:0 durch den Koreaner in Blau fiel verstummte Düsseldorf und stellte teilweise den Spielbetrieb ein.
In der zweiten Halbzeit kämpfte Fortuna die Bochumer an sich nieder, hatte jedoch vor dem Tor wenig Glück.
Stimmungstechnisch war Bochum die ganze Zeit aktiv aber recht leise. Fortuna konnte selten glänzen.
Ach ja zweimal brannte es im Bochumer Block aber das war eher nichts besonderes und vor allem das erste mal kaum wahrzunehmen
Nach dem Spiel traf man doch glatt einen der Wic*ser aus dem Bahnhof wieder... Ansonsten blieb es aber ruhig.
OZ
Montag, 20. September 2010
Demo zum Erhalt der Fankultur

Treffpunkt 13.00 Weltzeituhr am Alexanderplatz Eröffnungskundgebung 14.00 Uhr
Organisatoren: Fan- und Ultraszenen aus Deutschland; ProFans (http://www.profans.de/); BAFF (http://www.aktive-fans.de/); Unsere Kurve (http://www.unserekurve.de/)
Warum jetzt eine Demo für Fankultur?
Jeder, der sich etwas regelmäßiger mit Fußball in Deutschland auseinandersetzt, wird in der letzten Saison zahlreiche Horrormeldungen aus den Medien vernommen haben, die von einer Eskalation in den Fanszenen berichteten. Zeitweilig schienen sich die Schlagzeilen zu überschlagen. Und während die halbe Nation über die Vorfälle von Bochum (Nürnbergfans durch Pyrotechnik verletzt), Berlin (Platzsturm) oder anderswo debattierte, meldeten viele Fanszenen Stadionverbotswellen: Nürnberg, Hertha, München, Hamburg, Köln, Hannover, Bielefeld und einige mehr. Es gab Strafen, die bislang im deutschen Profifußball ein Novum darstellten: Verbote von Auswärtsfahrten (Nürnberg, Köln, Rostock, Dresden) oder die Schließung einer Heimkurve (Hertha, Bochum). Für das Vergehen einiger weniger wurden ganze Fanszenen bestraft. Vermehrt wurden Einschränkungen für Fans diskutiert und teilweise umgesetzt: personalisierte Tickets, Verbote von Fanutensilien und Choreographien, Verbote eigener Fanzines und so weiter. Dies alles sind Strafen, die kein Konzept der Prävention für künftige Zwischenfälle vorweisen und die in der großen Mehrheit völlig unbeteiligte, friedliche Fußballfans treffen.
Wie sahen die Reaktionen der Fangruppen aus? Wenn überhaupt, dann gab es kleinere Aktionen (z.B. in Form von Spruchbändern) in den einzelnen Kurven selbst. Aber passierte irgendetwas von mehreren Kurven zusammen? Eine tatsächliche Fangruppenübergreifende Aktion, die öffentlich antwortet, Vorwürfe kommentiert und evtl. richtig stellt, die zeigt was Fankultur neben einigen Negativschlagzeilen in der Regel Positives ausmacht, so etwas hat es schon seit Jahren nicht mehr gegeben. Daher ist nun, nach dem Chaos der letzten Saison und dem abgeklungenen Fußballboom der WM, die Zeit gekommen am Anfang der neuen Saison 2010/2011 auf die Straße zu gehen und zu zeigen, was uns Fankultur bedeutet und wert ist.
Jetzt ist die Zeit, ein Zeichen zu setzen!
Wir wollen uns nicht nur beschweren, einklagen und fordern. Wir wollen für die Fankultur, die wir leben, werben. Wir wollen auf die Straße gehen und kundtun wie bunt, kreativ und vielseitig faszinierend Fankultur ist. Wie viele Fangruppen engagieren sich neben dem Fußball für gesellschaftliche Belange? Wie viele zeichnen sich durch soziales Engagement in ihrer Szene, ihrem Verein oder ihrer Stadt aus? Ist das der Öffentlichkeit überhaupt bekannt?
Die Demo soll ein Zeichen an alle Funktionäre und Fußballbosse sein, das ihnen klar macht, dass der Fußball nur mit uns das ist, was alle fasziniert. Sie sollen merken, was sie riskieren, wenn sie weiter den Kurs der Verdrängung unserer Fankultur fahren. Es soll aber auch ein Zeichen sein an alle Fanszenen. Uns allen muss klar werden, dass wir gemeinsam für unsere Fankultur einstehen müssen, wenn wir sie auch in der Zukunft noch leben wollen. Es soll ein Zeichen für die Fanszenen sein, mehr über ihr Dasein, ihr Tun und ihr Lassen zu reflektieren. So viele Steine legen sich die Fanszenen oftmals selbst in den Weg. Es wird Zeit zu diskutieren, aus Fehlern zu lernen und selbst zu handeln, wenn wir unsere Fankultur erhalten wollen.
Warum eine Demo in Berlin?
Unter dem Motto „Zum Erhalt der Fankultur“ fand bereits im Jahr 2002 in Berlin eine gemeinsame Demonstration von Fans verschiedenster Vereine statt und auch 2005 setzten die Fans mit einer farbenfrohen Demonstration in Frankfurt ein ausdrucksstarkes Zeichen für den Erhalt der Fankultur. Auch wenn sich seither viel in den Fankurven verändert hat und sich einige Problemfelder verlagert haben, sind die Themen und grundlegenden Probleme bis heute die gleichen geblieben. In manchen Bereichen konnten kleinere Fortschritte erreicht werden (z.B. teilweise lokale Anhörungsmöglichkeiten bei Stadionverbotsfällen), in anderen hat sich die Lage verschlimmert. Als Beispiel seien die Anstoßzeiten und späte Terminierung genannt. Wir wollen mit dieser Demo den Bogen zur Demo 2002 schlagen und das damals begonnene Engagement endlich zusammen weiterführen.
Was sind heute im Jahre 2010 konkrete Probleme von Fußballfans?
Was sind Gefahren für unsere Fankultur?
Mit der folgenden Auflistung geben wir Euch einen kleinen Überblick:
Einschränkung von Fanutensilien
Fahnen, Trommeln, Megaphone, Choreographien, Banner, unabhängige Fanzines und viele andere Dinge sind Elemente von Fankultur, die ihre Kreativität und Farbe ausmachen. Leider sind viele Fans, vor allem bei Auswärtsspielen, in diesen essentiellen Punkten großen Restriktionen, Einschränkungen und Verboten ausgesetzt. Diese beruhen aber so gut wie nie auf realen Sachzwängen, sondern sind oftmals reine Schikane und Machtdemonstration. Eine unabhängige und zu Eigenverantwortung befähigte Fankultur braucht aber Luft zum Atmen. So gab es in jüngerer Vergangenheit auch schon Geldstrafen für Fans, die innerhalb ihrer eigenen Fankurve Fahnen schwenkten, deren Stocklängen geringfügig größer als die restriktiven Vorgaben der Stadionordnung waren. Oder es wurden im Vorwege schriftlich erlaubte Fanutensilien am Eingang zum Auswärtsblock spontan verboten.
Anstoßzeiten
Die Terminierung der Spieltage ist das beste Beispiel dafür, dass alle anderen Interessen denen der Geldgeber, hier also der TV-Konzerne untergeordnet werden. Für die Fans wird es dadurch immer schwieriger ihrer Mannschaft zu den Spielen zu folgen. Auch die späte Terminierung der Spieltage führt immer wieder zu großen Problemen. Dass es nicht sinnlos ist, für Belange wie Anstoßzeiten zu kämpfen, zeigt ein Beispiel der jüngeren Vergangenheit: Motiviert durch die internationale Aktion für fangerechte Anstoßzeiten „Our game – our time“, verkündete der schwedische Fußballverband eine Änderungsbereitschaft bei den Anstoßzeiten!
Wir haben aktuell eine Vielzahl an unterschiedlichen Anstoßzeiten am Spieltag. An Regelspieltagen beginnen die Spiele allein in den ersten beiden Bundesligen an folgenden Zeiten
- Freitag um 18 Uhr und 20:30 Uhr
- Samstag um 13 Uhr, 15:30 Uhr und 18:30 Uhr
- Sonntag um 13:30 Uhr, 15:30 Uhr und 17:30 Uhr
- Montag um 20:15 Uhr.
An Spieltagen unter der Woche werden die Spiele ebenfalls frühzeitig angepfiffen, sodass selbst den Heimfans aufgrund der Arbeitsverpflichtungen der Stadionbesuch erschwert bis unmöglich gemacht wird. Und dieses setzt sich natürlich bis in die unteren Ligen fort.
Gegen diese Spieltagszerstückelung gab es im Vorfeld natürlich große Proteste. Natürlich wurde auf die Wünsche und Bedenken oder Argumente der Fans seitens der DFL bei der Erstellung des neuen Anstoßzeitenkonzepts keine Rücksicht genommen und stattdessen die Anstoßzeiten so gelegt, dass diese unter dem Motto „Exklusivität steigert den Preis“ optimal vermarktet werden konnten.
Kommerzialisierung
Wenn wir uns als Fans gegen die Kommerzialisierung des Fußballs oder „Gegen den modernen Fußball“ aussprechen, dann heißt das nicht, dass wir uns vor Notwendigkeiten verschließen oder das Rad der Zeit zurück drehen wollen. Wir wehren uns aber gegen eine maßlose Entwicklung, die alle anderen Interessen der Profitmaximierung unterordnet. Wir Fans sind auch ein wichtiger Teil des Fußballs, nicht mehr und nicht weniger! Und ein Teil, den man nicht in ein paar Jahren durch Geld kompensieren kann.
Es kann nicht sein, dass z. B. traditionsreiche Stadionnamen wie das Westfalenstadion Dortmund oder das Waldstadion in Frankfurt an Unternehmen verkauft werden oder die eigenen Vereinsfarben aufgrund
von Marketingstrategien beliebig variiert werden. Wir, die Fans der Vereine, verlieren dadurch wichtige Identifikationsmerkmale. Aber auch die Vereine selbst und die Liga verlieren Alleinstellungs- und Identifikationsmerkmale, die den eigenen Wiedererkennungswert mindern. Im Augenblick des Verkaufs mag der Wert scheinbar gesteigert werden. Auf die Dauer werden aus wertvollen, in weiten Teilen der Öffentlichkeit mit dem jeweiligen Verein assoziierten Namen beliebig austauschbare Begriffe, die keinerlei emotionale Bindung zulassen. Es kann nicht sein, dass Vereine und Liga ihre Identitäten für Jahre aufgeben wollen, nur um einen weiteren überteuerten Spieler für zwei Jahre finanzieren zu können. Die finanziellen Löcher werden stetig weiter geschoben, die Fanwarnungen vor den Folgen sollten endlich ernst genommen werden statt stetig neue Vermarktungsoffensiven zu starten und damit den Identitätsverlust auf die Spitze zu treiben.
Weiterhin sprechen wir uns konsequent für die Beibehaltung der „50+1″-Regel aus, welche besagt, dass die Mehrheit der Vereinsanteile beim Verein selbst bleiben müssen und somit keine Investoren oder Unternehmen die komplette Kontrolle über die Fußballvereine übernehmen können.
Negative Beispiele kennen wir bereits aus Österreich, wo das Unternehmen „Red Bull“ die kompletten Rechte am Verein Austria Salzburg erworben und anschließend die komplette Identität geändert hat. So wurde der Name in Red Bull Salzburg und die Vereinsfarben von lila-weiß in rot-blau geändert, um einen optimalen Markenauftritt sicherzustellen. Auch in Deutschland ist Red Bull inzwischen tätig geworden. Der Oberligaverein SSV Makranstädt wurde aufgekauft und umbenannt in „RasenBallsport Leipzig“. Mithilfe der Millionen des Getränkekonzerns ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit bis die selbsternannten „Roten Bullen“ aus der „Red-Bull-Arena“ (vormals Zentralstadion) in Leipzig im deutschen Profifußball zu finden sein werden, wodurch dann eine traditionelle Mannschaft samt ihrer Fans von der Bildfläche verschwindet.
In England sind viele Vereine nach der Übernahme durch einen Investor nun hoch verschuldet. Und das ist leider nicht die einzige Folge einer wahnwitzigen Kommerzialisierung, wenn man sich z.B. die Ticketpreise anschaut (billigste Karte bei einigen Partien: 80 Euro).
Stadionverbote
Stadionverbote werden meist schon bei Aufnahme eines Verfahrens, also VOR dem Beweis der Schuld des Betroffenen, vergeben. Offiziell sind sie eine Präventivmaßnahme, die verhindern soll, dass jemand im Stadion gewalttätig wird, de facto stellen sie eine Strafe dar. Auf der einen Seite existieren Betroffene, die beweisen müssen, dass sie unschuldig sind, was während eines Ermittlungsverfahrens durch die Polizei sehr schwer ist. Denn Informationen an Betroffene gibt diese selten und ungern Preis. Ganz im Gegensatz zu ihrer Freizügigkeit bei der Weitergabe von Halbwahrheiten an die Vereine oder den DFB. Auf der anderen Seite sind vermehrt jugendliche Fans betroffen, die wegen Lappalien aus dem Stadion und von ihren Freunden ausgesperrt werden. Obwohl es theoretisch in den Richtlinien die Möglichkeit zu Bewährungsauflagen gibt, wird leider nur selten davon Gebrauch gemacht. Somit sind diese oftmals mit einer überzogenen und unverhältnismäßigen Strafe konfrontiert. Dadurch wird das Vertrauen in den Rechtsstaat und auch die Gerechtigkeit allgemein erschüttert und die Betroffenen werden in nicht unerheblichen Maß kriminalisiert. Sie finden sich vor den Stadiontoren wieder, wo ein von Fans und Polizei gleichermaßen gepflegter gewalttätiger oder pseudo-gewalttätiger Habitus existent ist und eine Alternative zur grauen Tristesse darstellt. Dass Gewalt schon lange nicht mehr in den übermäßig überwachten Stadien stattfindet, widerspricht ebenfalls der Mär vom präventiven Charakter der Stadionverbote. Stadionverbote vermindern nicht die Gewalt, sie schüren sie. Außerdem widersprechen Stadionverbote rechtsstaatlichen Grundsätzen und sind keine Lösung für die Probleme des Fußballs. Sie sind selbst ein Problem.
Datei Gewalttäter Sport
Die Datei Gewalttäter Sport ist eine riesige Datensammlung von Fans, unabhängig davon, ob sich diese etwas zu Schulden haben kommen lassen oder nicht. So reicht es zum Beispiel eine einfache Personalienfeststellung aus, um in die Datei aufgenommen zu werden. Der eintragende Beamte muss nur annehmen, dass derjenige vielleicht irgendwann auffällig werden könnte. Diese Eintragung hat dann allerdings einen ganzen Rattenschwanz an negativen Auswirkungen. So kann sie im Extremfall Grundlage für Ausreiseverbote, Meldeauflagen, Stadtverbote oder für so genannte Gefährderansprachen sein, bei denen Fans durch Besuche durch Polizeibeamte zu Hause oder bei der Arbeit bewusst in ihrem sozialen Umfeld bloßgestellt werden sollen. Wenn die Bundesrepublik ein Sozialstaat sein will, widerspricht sie sich mit diesem Verhalten. Anstatt die Verantwortung für scheinbare „Problemfälle“ zu übernehmen, wird diese weiter geschoben und mehr noch, es wird durch solches Vorgehen dafür gesorgt, dass betroffene Personen nahezu gänzlich aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Vor allem stellt die Eintragung eine Stigmatisierung bei beispielsweise Grenz- oder gewöhnlichen Verkehrskontrollen dar. Dabei muss man sich vor Augen führen, dass sie meist auf vagen Verdachtsmomenten und subjektiven Einschätzungen beruht und man selber über eine Eintragung nicht informiert wird. Die Datei wurde auf dem Rechtsweg über mehrere Instanzen als unzulässig eingestuft und erst durch eine nachträgliche Rechtsverordnung des Bundesrates am Tag der Urteilsverkündung vor dem Bundesverwaltungsgericht legitimiert. Dabei spricht es Bände, dass eine Debatte im Bundestag vermieden worden ist, um diese Änderung vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Mittlerweile sind über 11.000 Personen in der Datei gespeichert.
Polizeiliche Einsatztaktik
Die Art und Weise, wie einzelne Beamte sich gegenüber Fans verhalten, führt in der Regel zu Frustration, Aggression und Eskalation auf Seiten der Fans. Diese Eskalation wird teilweise bewusst in Kauf genommen. Auch die Einsatztaktik spiegelt oftmals den „Fußballfan als Feindbild“ wieder. Die Polizei schafft sich ihre Problemfans selber. Der Alltag der Fans besteht besonders auf Auswärtsfahrten aber auch bei Heimspielen aus engen Polizeikesseln, ständigen Kontrollen und Schikanen sowie Aggressionen und Provokationen. Der Corpsgeist der Polizei schützt dabei nicht nur dieses Vorgehen sondern auch Gewalttätigkeiten und Übergriffe gegen Fans. Dass dies nicht nur unbegründete Vorwürfe von Fußballfans selbst sind, kann man z.B. aus Berichten der Menschrechtsorganisation Amnesty International entnehmen, die im Rahmen der Untersuchung von unaufgeklärten Misshandlungen durch die Polizei in Deutschland, auch Ausführungen über rechtswidrige Gewalt von Polizisten bei Fußballspielen machen.
Wie wurde bislang mit diesen Themen umgegangen?
Es gab Demos, lokale oder bundesweite Aktionen und vieles mehr. Und seit einigen Jahren auch grundsätzlich Gespräche mit dem DFB und der DFL. Viele dieser Probleme wurden auf dem so genannten „Leipziger Fankongress“ im Jahr 2007 thematisiert, der vom DFB ausgerichtet wurde. Die Ergebnisse dieses Kongresses, die in den verschiedenen Arbeitsgruppen entstanden sind, sollten in der darauf eingerichteten
so genannten „AG Fandialog“ thematisiert werden. In dieser AG Fandialog saßen neben DFB und DFL ebenso Fanvertreter von ProFans, BAFF und Unsere Kurve. Der Charakter dieser Veranstaltung spricht Bände über die Art und Weise, wie mit den Faninteressen umgegangen wird. Zwar gab es viele Lippenbekenntnisse, eine wirkliche Verbesserung trat in keinem der genannten Problemfelder auf. Ein wirklicher Dialog zwischen gleichberechtigten Gesprächspartnern fand nicht statt. Vielmehr diente die Veranstaltung anscheinend dazu, dass sich DFB und DFL als gesprächsbereit und fannah hinstellen konnten.
Aber auch wir Fans müssen auf unserer Seite Versäumnisse und Fehler einräumen. Eine jetzt einsetzende selbstkritische Diskussion über die eigenen Handlungsweisen hätte schon viel früher einsetzen müssen. Dies müssen wir ganz klar eingestehen. Parallel zu einer Diskussion über die erwähnten Probleme, denen wir Fans ausgesetzt sind, muss jetzt innerhalb der verschiedenen Fanszenen eine selbstkritische Reflexion der eigenen Handlungsweisen stattfinden und Konsequenzen haben. Wir sind uns bewusst, dass Freiheit auch Verantwortung mit sich bringt. Noch einmal: Diese Demo soll auch ein Zeichen an uns Fanszenen sein!
Wir möchten betonen, dass wir weiter auf Dialog setzen wollen. Wir sind ein Teil des Fußballs und wollen, dass man uns zuhört und uns ernst nimmt.
Die Demo ist erst der Anfang
Unser Vorhaben ist es, den Einsatz „Zum Erhalt der Fankultur“ gemeinsam fortzusetzen. Unter diesem Motto soll mit der Demo eine Kampagne ins Leben gerufen werden, bei der jede Fan eingeladen ist mitzuwirken. Es wird eine Internetseite eingerichtet auf der künftig über sämtliche Beiträge und Aktionen für diese Kampagne berichtet wird, auf der ihr Neuigkeiten im Einsatz für Fanrechte erfahren – und Euch als Unterstützter eintragen lassen könnt. Informiert Euch auf: http://www.blogger.com/www.erhalt-der-fankultur.de. Macht mit bei künftigen Aktionen. Beteiligt euch an Diskussionen. Berichtet in euren Fankurven davon. Erzählt davon in euren Familien und bei euren Freunden. Lasst uns gemeinsam die Sache voranbringen.
KEIN KICK OHNE FANS! ZUM ERHALT DER FANKULTUR!
Kommt zur Demo am 09. Oktober 2010 um 13.00 Uhr auf den Alexanderplatz in Berlin!
Die Demonstration wird von Fans für Fans organisiert. Wir bitten Euch um eine friedliche Teilnahme. Es sollte klar sein, dass übertriebene Feierei sowie sinnfreies oder beleidigendes Skandieren bei dieser Veranstaltung fehl am Platz ist und unserem Anliegen schadet! Weiterhin möchten wir auf den antirassistischen Grundkonsens der Fanorganisationen hinweisen, der natürlich auch für die Teilnahme an der Demo gilt.
Wer sich daneben benimmt, wird von der Demo ausgeschlossen.
Wer noch eine Mitfahrgelegenheit aus MD, dem Pott, Frankfurt oder Hamburg braucht bei den entsprechenden Leuten melden!
Donnerstag, 16. September 2010
Berliner Derby/Hamburger Derby/Erfurt-Jena
Keiner von uns der Karten hat bleibt auf der Strecke wir bringen euch alle nach Berlin!
Für Sonntag (Hamburg) gibt es noch einen freien Platz (Startpunkt Essen). Wer also noch eine Mitfahrgelegenheit braucht (gilt nur für uns bekannte Personen) meldet sich bitte beim Mattes oder alternativ bei mir.
Karten haben wir für beide Spiele keine mehr.
Für die Mitglieder die sich das Spiel Erfurt - Jena (25.09.10 - 14:00 Uhr) gibt es Karten bei den Ossis in unserm Haufen. So wie es aussieht wird aus dem Pott niemand dort hinfahren.
Mittwoch, 15. September 2010
Aktuelles
Uns erreichen ständig Anrufe (von anonymen Anrufern) und Mails ob wir nicht mal Interesse ein "Ding" zu machen. Falls es wirklich sowas wie "Sportler" unter uns geben sollten dann würde das ganz bestimmt nicht via Internet oder mit Leuten die man nicht kennt abgemacht werden.
Also schminkt euch die scheiße einfach ab - wir haben schon genug Ärger den wir nicht wollen.
2. Neue Sektion!
Mittlerweile wächst der Haufen. Im Ruhrpott haben sich jetzt weitere drei Jungs angeschlossen und die Sektion Duisburg ins Leben gerufen. Diese hat übrigens keinen Zusammenhang zu irgendwem aus der MSV Fanszene - nicht das hier Gerüchte aufkommen
3. Mitgliederzahl
Wir wurden vermehrt gefragt wie zahlenkräftig unser Haufen ist. Da wird ein loser Zusammenschluss von Freunden sind führen wir keine Kartei wieviele am Tage X dazugehören oder nicht. Derzeit sind wir nach fleissigem durchzählen bei 34 Jungs und Mädels angelangt. Das ist mehr als wir uns je erträumt haben.
Auf die Fragen wie man dazugehören kann und ob es irgendeinen Kram von uns zu kaufen gibt. Also man gehört dazu wenn man uns kennt - mit uns auf Reisen geht und von allen geschätzt wird. Dazu muss man nichts zahlen, keine merkwürdigen Rituale durchlaufen oder sonst was. Entweder man gehört dazu oder nicht. Aufkleber, Buttons usw. gibt es von uns nicht zu verscheuern. Es gibt ein paar T-Shirts, Buttons und man munkelt sogar das im wilden Osten ein paar Kapus existieren aber das ist nichts für Sammler und sonstige Aussenstehende. Das Zeug ist von uns - für uns.
4. Jubi-Feier OF97
Die derzeit geplante Jubiläumsfeier unserer Freunde von der OF97 wird vorraussichtlich erst im Dezember statt finden. Die Mitreisenden Jungs und Mädels werden rechtzeitig eingeladen.
Neue Optik - alte Chaoten
wir Ihr seht hat sich hier ein wenig was getan und es ist alles nun ein wenig einfacher geworden. Klar die alte HP war optisch schon kein wirkliches Highlight, der neue Blog ist es noch weniger. Aber darum geht es ja auch nicht oder?
Wir einige von euch wissen oder erfahren haben gehen wir schon was länger weg von übertriebener Selbstdarstellung. Wir wollen keine Werbung für unsern Haufen machen sondern einfach nur berichten was in den verkackten Stadien dieser Erde so vor sich geht und auf unsern Touren so passiert.
Die alte HP bleibt weiterhin im Netz um euch den zugang zu den alten Berichten weiterhin zu gewähren.
zu finden: HIER
Wir hoffen nun aktueller zu sein da der Aufwand doch ein wenig gesunken ist. Fotos wirds weiterhin nur in Ausnahmen geben, wird es aber geben.
der verdammte Deal...
Eine wichtige Sache im Vorwege: Wir sprechen nicht für eine Szene, sondern lediglich für Einzelpersonen. Natürlich müssen auch wir uns...
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Hallo, leider erreichte uns vor kurzem eine wirklich niederschlagende Nachricht. Unser langjähriger Weggefährte, und ich denke man kann oh...
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Danke Jungs! Mehr kann man einfach nicht sagen. 10 Jahre Bridade West wurden mit gestrigem Tag erfolgreich beendet. Die ersten (und sicher n...
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Nach extrem schwerfälliger Anreise erreichte man Frankfurt letztendlich etwa eine Stunde vor Anpfiff und war doch überrascht von dem für Fra...