Seit Beginn der Protestwelle und der damit verbundenen
künstlichen Empörung der Medien, sind jetzt einige Liter Wasser den Nil
runtergeflossen. Es war also Zeit sich Gedanken dazu zu machen wie wir uns in
dieser Sache positionieren wollen.
Wir stehen – wie zu erwarten – voll hinter den Protesten gegen Herrn Hopp, bzw. den modernen Fußball. Eine andere Position war von Anfang indiskutabel. An der Form hätten wir gewisse Einwände. Dietmar Hopp ist kein Heiliger, auch wenn er ein sozial engagierter Mensch ist, der zumindest dafür ein wenig Achtung verdient. Grundsätzlich hat es niemand verdient beleidigt zu werden. Für diese Erkenntnis sind wir mittlerweile reif genug. Man muss sich allerdings davon frei sprechen, dass die Angriffe auf Hopp persönlich erfolgen. Er ist Sinnbild, Symbol für eine Entwicklung die jeder Fußballliebhaber einfach nur Scheiße finden muss.
Es ist im Fußballalltag nichts Besonderes Fans des gegnerischen Vereines als Söhne einer Prostituierten zu betiteln. Schön ist es nicht, aber irgendwie gehört es in diese letzte Bastion der Asozialität. Wir wissen nicht was die Mutter von Dietmar Hopp beruflich gemacht hat, daher möchten wir uns dem gewählten Wortlaut auch nicht anschließen. Es kaschiert das Problem für uninformierte Köpfe auch nur. Beziehungsweise Herrn Hopp wird alleinstehendes Feindbild für ein deutlich größeres Problem. Sohn einer Hupe würde uns deutlich besser gefallen. So wäre doch glatt noch einmal die Aufmerksamkeit auf die Schallkanonen unter dem Gästeblock in Sinsheim gelenkt.
Allein an dieser Situation merkt man: mit sauberen Mitteln spielt auch ein Hopp nicht.
Wir stehen – wie zu erwarten – voll hinter den Protesten gegen Herrn Hopp, bzw. den modernen Fußball. Eine andere Position war von Anfang indiskutabel. An der Form hätten wir gewisse Einwände. Dietmar Hopp ist kein Heiliger, auch wenn er ein sozial engagierter Mensch ist, der zumindest dafür ein wenig Achtung verdient. Grundsätzlich hat es niemand verdient beleidigt zu werden. Für diese Erkenntnis sind wir mittlerweile reif genug. Man muss sich allerdings davon frei sprechen, dass die Angriffe auf Hopp persönlich erfolgen. Er ist Sinnbild, Symbol für eine Entwicklung die jeder Fußballliebhaber einfach nur Scheiße finden muss.
Es ist im Fußballalltag nichts Besonderes Fans des gegnerischen Vereines als Söhne einer Prostituierten zu betiteln. Schön ist es nicht, aber irgendwie gehört es in diese letzte Bastion der Asozialität. Wir wissen nicht was die Mutter von Dietmar Hopp beruflich gemacht hat, daher möchten wir uns dem gewählten Wortlaut auch nicht anschließen. Es kaschiert das Problem für uninformierte Köpfe auch nur. Beziehungsweise Herrn Hopp wird alleinstehendes Feindbild für ein deutlich größeres Problem. Sohn einer Hupe würde uns deutlich besser gefallen. So wäre doch glatt noch einmal die Aufmerksamkeit auf die Schallkanonen unter dem Gästeblock in Sinsheim gelenkt.
Allein an dieser Situation merkt man: mit sauberen Mitteln spielt auch ein Hopp nicht.
Aber worum geht es eigentlich?
Die Verbände kündigten nach der letzten Protestwelle großmäulig an von Kollektivstrafen erst einmal abzusehen. Die schwarzgelben aus Doofmund werden ausfallend, gegen einen der größten Zerstörer des deutschen Fußballs und siehe da: Kollektivstrafe wieder da.
Das ist der eigentliche erste Skandal. Wie kann man für das Gepöbel einzelner ganze Scharen an Auswärtsfahrern aussperren? Und was sollen die „braven“ als Reaktion zeigen? Den jenigen, die „Hurensohn“ brüllen aufs Maul hauen? Das wäre doch etwas übertrieben. Mal ganz davon abgesehen, dass Gewalt doch nie etwas bringt ;-).
Wie Ihr merkt: Wir sind keine Fans von schwarzgelb, finden auch die Wortwahl unangemessen. Stehen aber voll solidarisch hinter der Aufforderung Kollektivstrafen abzuschaffen. Sippenhaft war nie eine gute Option.
Was macht diese Geschichte noch unverschämter?
Es wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen. Wenn Herrn Hopp ganze Scharen an Fans beleidigt. Kein Problem die Medien unterstützen ihn. Das wollen wir ihnen nicht einmal übelnehmen, hier geht es um Geld und nur mit Hetze verdient die Presse Geld. Sei es gegen Linke, Rechte, Ausländer, Viren, Co2, Ultras… irgendein Feindbild muss her und steigert den Absatz.
Wie geschrieben: Kein Problem für uns.
Was aber ein Problem für uns ist: Auf Schalke wird (von der Haupttribüne) ein dunkelhäutiger Spieler der Hertha rassistisch beleidigt. Die Reaktion? Rote Karte für den Spieler. In Münster kommt es zu rassistischen Beleidigungen: die Reaktion? Keine! In HOFFENHEIM (!!!!) kommt es zu sexistischen Spruchbändern: die Reaktion? KEINE! Sankt Pauli verunglimpft Tote: Keine Reaktion.
Ein Milliardär (der sich vorher bewusst sein musste was auf ihn zukommt) wird beleidigt: Ausnahmezustand, Kriegserklärung der Verbände gegen Fans, Drohung von Spielabbrüchen, der Saubermann Rummenigge fängt an zu heulen (um dann die „Menschenrechte“ in Saudi Arabien zu feiern).
Die deutschen Kurven sind in den letzten 20 Jahren immer sauberer geworden. Rassistische Schweinereien sind netterweise so gut wie verschwunden, es gibt kaum noch Gewalt in den Stadien, der Ton ist allgemein ruhiger geworden. War man Anfang der 2000er noch bei Spielen (sorry Älter bin ich noch nicht), bei denen 90 Minuten lang durchbeleidigt wurde, so erlebt man so etwas heute bei keinem Spiel mehr. Es wäre also an der Zeit hier mal wieder ein wenig von Verbandsseite abzurüsten. Vielleicht wäre es auch einmal angebracht Vereinen wie RedBull und SAP klar zu machen, dass Vereine mit sieben Mitgliedern halt irgendwie keine Vereine sind. Was 50+1 eigentlich bedeutet und warum genau das eigentlich das Problem der Fanszene ist. Keine Szene dieser Erde hat damit ein Problem, wenn ein kleiner Verein auf einmal durchstartet. Ja, es ist langweilig, wenn in der Heimkurve weniger Leute stehen als im Gästeblock, aber grundsätzlich kein Problem. Ein Problem ist es sehr wohl wenn Verbandsstatuten ignoriert und umgangen werden um Kunstprodukte zu platzieren, die echten Vereinen den Platz rauben.
Die Verbände kündigten nach der letzten Protestwelle großmäulig an von Kollektivstrafen erst einmal abzusehen. Die schwarzgelben aus Doofmund werden ausfallend, gegen einen der größten Zerstörer des deutschen Fußballs und siehe da: Kollektivstrafe wieder da.
Das ist der eigentliche erste Skandal. Wie kann man für das Gepöbel einzelner ganze Scharen an Auswärtsfahrern aussperren? Und was sollen die „braven“ als Reaktion zeigen? Den jenigen, die „Hurensohn“ brüllen aufs Maul hauen? Das wäre doch etwas übertrieben. Mal ganz davon abgesehen, dass Gewalt doch nie etwas bringt ;-).
Wie Ihr merkt: Wir sind keine Fans von schwarzgelb, finden auch die Wortwahl unangemessen. Stehen aber voll solidarisch hinter der Aufforderung Kollektivstrafen abzuschaffen. Sippenhaft war nie eine gute Option.
Was macht diese Geschichte noch unverschämter?
Es wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen. Wenn Herrn Hopp ganze Scharen an Fans beleidigt. Kein Problem die Medien unterstützen ihn. Das wollen wir ihnen nicht einmal übelnehmen, hier geht es um Geld und nur mit Hetze verdient die Presse Geld. Sei es gegen Linke, Rechte, Ausländer, Viren, Co2, Ultras… irgendein Feindbild muss her und steigert den Absatz.
Wie geschrieben: Kein Problem für uns.
Was aber ein Problem für uns ist: Auf Schalke wird (von der Haupttribüne) ein dunkelhäutiger Spieler der Hertha rassistisch beleidigt. Die Reaktion? Rote Karte für den Spieler. In Münster kommt es zu rassistischen Beleidigungen: die Reaktion? Keine! In HOFFENHEIM (!!!!) kommt es zu sexistischen Spruchbändern: die Reaktion? KEINE! Sankt Pauli verunglimpft Tote: Keine Reaktion.
Ein Milliardär (der sich vorher bewusst sein musste was auf ihn zukommt) wird beleidigt: Ausnahmezustand, Kriegserklärung der Verbände gegen Fans, Drohung von Spielabbrüchen, der Saubermann Rummenigge fängt an zu heulen (um dann die „Menschenrechte“ in Saudi Arabien zu feiern).
Die deutschen Kurven sind in den letzten 20 Jahren immer sauberer geworden. Rassistische Schweinereien sind netterweise so gut wie verschwunden, es gibt kaum noch Gewalt in den Stadien, der Ton ist allgemein ruhiger geworden. War man Anfang der 2000er noch bei Spielen (sorry Älter bin ich noch nicht), bei denen 90 Minuten lang durchbeleidigt wurde, so erlebt man so etwas heute bei keinem Spiel mehr. Es wäre also an der Zeit hier mal wieder ein wenig von Verbandsseite abzurüsten. Vielleicht wäre es auch einmal angebracht Vereinen wie RedBull und SAP klar zu machen, dass Vereine mit sieben Mitgliedern halt irgendwie keine Vereine sind. Was 50+1 eigentlich bedeutet und warum genau das eigentlich das Problem der Fanszene ist. Keine Szene dieser Erde hat damit ein Problem, wenn ein kleiner Verein auf einmal durchstartet. Ja, es ist langweilig, wenn in der Heimkurve weniger Leute stehen als im Gästeblock, aber grundsätzlich kein Problem. Ein Problem ist es sehr wohl wenn Verbandsstatuten ignoriert und umgangen werden um Kunstprodukte zu platzieren, die echten Vereinen den Platz rauben.
Was wünschen wir uns? Insgeheim sind wir doch alle kleine Anarchisten und wünschen uns: MEHR SPRUCHBÄNDER! MEHR PROTEST! Einfach mal die Grenzen des Verbandes ausloten. Mal richtig auf die Tonne hauen.
Warum wurde eigentlich diese Wortwahl gewählt?
Kritische Spruchbänder finden kaum noch eine Beachtung wenn sie mit Wortwitz und Samthandschuhe präsentiert werden. Dies ist der eigentliche Grund warum es zu den unschönen Beleidigungen kam. Nun setzt sich halb Deutschland auf einmal mit diesem Thema auseinander. Ziel erreicht.
Wir sind gespannt was da noch folgt…
In dem Sinne:
D.H. du Sohn einer Hupe!
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