Donnerstag, 22. November 2018

Einfach mal die Fresse halten....


Vom 30. November bis 03. Dezember heißt es Bundesweit erst mal wieder „FRESSE HALTEN!“.
Stimmungsboykott in den ersten 45 Minuten der jeweiligen Spiele. Der richtige weg, denn immerhin werden bald neue TV Verträge ausgehandelt. Zugegeben alles was jetzt erarbeitet wird, gilt eh erst ab 2021/2022. Und bis dahin kann noch viel Scheiße die Elbe runterrutschen, aber es wird Zeit das sich was tut.
Ein erstes positives Signal wurde bereits von der DFL gesendet. Immerhin scheinen Montagsspiele in der Bundesliga kein Thema mehr zu sein… Aber ganz ehrlich: Das geht nicht weit genug. Fehlen noch die unmöglichen Spiele in der Woche in Liga 2 bis 4.

Wie bewerten wir das Ganze? Es ist wieder mal ein kleiner happen, der den Fans hingeworfen wird damit diese sich doch zufriedengeben können und minimalen Erfolg zu vermelden haben. An sich ist absehbar gewesen, dass auf Grund der vielfältigen Proteste Montagsspiele nicht tragbar bleiben. Daran hat kein Fernsehsender Spaß. Und auch kein Zuschauer.

Wir veröffentlichen jetzt mal den bundesweiten Aufruf und bitten euch aber gleichwohl, macht euch ein eigenes Bild ob es reicht…
Für uns ist das Ganze leider wieder eine Alibiprotestaktion. Einfach mal zeigen das man da ist, so kann sich niemand beschweren, „wir“ können etwas Druck aufbauen… und wenn am Ende wieder nur warme Worte und keine Taten folgen klein beigeben und so tun als wäre es das Maximum. Also alles wie immer…

Wer lesen will, dass es noch Spieler gibt die ähnlich ticken: der klicke HIER

 

 

Bundesweite Proteste vom 30.11. bis 03.12.

Die jüngsten Veröffentlichungen zu Super-League-Plänen und anderen geheimen Deals in den Hinterzimmern der Manager sollten auch den letzten Zweiflern vor Augen geführt haben: Die heutige Fußballwelt hat mit Werten wie Fairness und Solidarität rein gar nichts mehr zu tun.
Finanzstarke Klubs umgehen im großen Stil Regelungen und werden bei ihren Bestrebungen nach immer mehr Profit ungeniert von führenden Funktionären hofiert und sogar noch vor Sanktionen geschützt. Die Schere zwischen arm und reich geht dabei immer weiter auseinander. Verlierer dieser Entwicklung sind neben den tiefer spielenden Vereinen der sportliche Wettbewerb im Gesamten und insbesondere wir Fans.

Es zählen vor allem Rendite und die Generierung von noch mehr Geld. DFB und DFL demonstrieren dies seit längerem, zuletzt unter anderem durch Anstoßzeiten fürs TV, die fundamental entgegen den Belangen von uns Stadiongängern stehen. In allen oberen Ligen finden nun Spiele am Montagabend statt, seit letzter Saison sogar in der ersten Bundesliga. Diese Entwicklung darf von uns Fans nicht hingenommen werden, denn nur wir können mit geschlossenem und starken Protest diesem Trend entgegenwirken! Im Sinne eines Fußballs für die Fans und nicht eines des finanziellen Profits.
Die Vorbereitungen für die nächste Ausschreibung der TV-Rechte sind in vollem Gange. Unsere Forderung an die Vertreter der Vereine in der DFL ist klar: Schafft die Montagsspiele und die Anstoßzeiten unter der Woche ab!

Wie die Anstoßzeiten in den kommenden Spielzeiten gestaltet werden, liegt auch in unserer Hand. Als Fans und Mitglieder haben wir ein Recht darauf zu erfahren, wie unsere Vereinsvertreter auf DFL-Sitzungen entscheiden. Nur mit umfangreicher Transparenz kann Abstimmungen und dubiosen Deals in Hinterzimmern entgegengewirkt werden.

Am 13.Spieltag hat die DFL erneut ein Erstligaspiel auf den Montagabend gelegt, zudem findet in der 3. Liga unter der Regie des DFB, wie fast jeden Montag, eine Partie statt. Am Wochenende rund um diesen Spieltag wird es daher zu bundesweiten Protesten in den Fankurven kommen:

Wir werden die komplette erste Halbzeit auf organisierten Support verzichten.

Ein wirksamer Protest kann nur gemeinsam funktionieren. Selbstverständlich fällt es niemandem leicht, die eigene Mannschaft in dieser Zeit nicht zu unterstützen. Allerdings besteht die riesige Chance auf entscheidende Veränderungen, die den Fußball endlich wieder in eine positive Richtung lenken würden. Aus Kreisen der Vereine ist zu hören, dass die Abschaffung der Montagsspiele und englischen Wochen als durchaus realistisch eingeschätzt wird. Selbst das Montagsspiel der zweiten Liga steht zugunsten eines Alternativtermins am Samstagabend zur Diskussion. Also lasst uns aktiv werden und unseren Forderungen Nachdruck verleihen. Wir holen uns unser Spiel zurück!“

 

Freitag, 2. November 2018

Was stimmt eigentlich bei der Hertha nicht?

Die "was stimmt eigentlich bei XXXX nicht...." scheint eine Serie zu sein die hier echt Zukunft haben muss.

Fassen wir die Ereignisse mal kurz zusammen:

In Dortmund feiert die Ultragruppe "Hauptstadtmafia Berlin" Geburtstag. Unbekannterweise, allet jute von uns!. Dies wird mit einem Banner (ne richtige Zaunfahne war das nicht) und ein paar Geburtstagskerzen (Bengalos, Blinker) und etwas Rauch garniert. Ob dabei tatsächlich Straftaten begangen wurden ins unklar, denn legale Pyrotechnik im Stadion ist eigentlich nur eine Ordnungswidrigkeit... Dazu ist ein Stadion Privatgelände und da hätte an sich erst mal der Ordnungsdienst einschreiten müssen (das wäre dann ein richtiges "Fest" gewesen).
Im Anschluss stürmt die Dortmunder Polizei den Bereich vor dem Herthablock (was stimmt eigentlich mit euch nicht?) und versucht zur: ACHTUNG!!! Gefahrenprävention - die entsprechende Fahne zu beschlagnahmen.
Soweit, so dämlich. Ich denke dem Einsatzleiter ist das Resultat vorher klar gewesen, aber für alle die hier vielleicht nicht so oft den Arsch im Stadion haben:
Klaust du einer Gruppe von Fans (egal ob Ultra, normalo, Kutte, was weiß ich..) die Fahne, wehrt sich diese Gruppe. So auch in Berlin. Wobei, dass zu beginn noch aussah wie lustiges Tauziehen. Bis die Polizei beschissen hat und Pfefferspray in einen vollbesetzten Block gejagt hat.
Schlechte Verlierer seid ihr! Nun begann die Szene aus Berlin sich halbherzig zu wehren. Ganz ehrlich wir haben viele Videos studiert und ausser ein paar fliegenden Gegenständen und hier und da mal ein wenig Schubserei können wir keine mega Gewalteskalation erkennen. Man sieht eigentlich nur wie die Cops, den Berlinfans - welche der Polizei den Rücken zuwenden - mit dem Mehrzweckstock in den Rücken kloppen....
Nun seis drum... Es hat kurz gerappelt (aber nur ganz wenig), die Polizei zog von dannen und draußen ging das Spiel weiter.


Nun geht der Verein Hertha BSC Berlin hin und zieht - als völlig "logische" - Konsequenz die populistische Reißleine und verbietet Fahnen im Stadion. Und weil sich ganz Fußballdeutschland an diesem Massaker in Dortmund beteiligt hat selbstverständlich auch für Gästefans....
Und auch hier kann man sagen: Herr Preetz sie haben NICHTS verstanden.
Was wird jetzt passieren? Beobachtet man Vereine mit restriktiven Einlassregelungen für Fanutensilien wird man was feststellen?  RICHTIG! Es brennt dort deutlich öfter im Gästeblock als bei Vereinen wo man sich austoben darf...
Gleichzeitig wird man damit das ohnehin schon stark strapazierte Verhältnis zur eigenen Fanszene nicht unbedingt verbessern...


Also lieber Berliner: Hirn einschalten und noch mal von vorne anfangen!

der verdammte Deal...

  Eine wichtige Sache im Vorwege: Wir sprechen nicht für eine Szene, sondern lediglich für Einzelpersonen. Natürlich müssen auch wir uns...